Golflehrer*innen unterrichten Golf für einzelne Personen und Gruppen in Theorie und Praxis. Sie arbeiten mit Anfänger*innen und Fortgeschrittenen, manchmal auch mit Spitzensportler*innen auf Golfplätzen im Freien zusammen. Der Unterricht erstreckt sich von Konzentrationsübungen und das Vermitteln der Golfregeln bis hin zu taktischen Unterweisungen und dem Einstudieren der Bewegungsabläufe. Golflehrer*innen unterrichten ihre Schüler*innen überwiegend alleine, sie haben Kontakt zu Greenkeeper*innen und Mitarbeiter*innen der Verwaltung von Golfclubs, Hotels und Freizeitanlagen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist beispielsweise gegeben durch:
Freie Berufe:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe oder Unterrichtstätigkeiten). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
b) Freie Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Mit den alternativen Berufen wollen wir dir helfen, Berufe zu finden, die für dich sonst noch interessant sein könnten.
In dieser Liste findest du Berufe, die zum Beispiel eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Tätigkeiten haben, in denen du mit ähnlichen Materialien oder in einer ähnlichen Arbeitsumgebung arbeitest. Die Gemeinsamkeit kann auch in den Interessen und Fähigkeiten liegen, die in den Berufen gefragt sind oder es gibt gemeinsame Schul- oder Berufsschulstandorte.
BITTE BEACHTE: Bei manche Berufe ist auf den ersten Blick nicht immer klar, worin die Ähnlichkeit liegt. Es gibt aber trotzdem Überschneidungen und es kann spannend sein, diese herauszufinden, um auf neue Ideen zu kommen.
Fairway | Das Fairway ist die eigentliche Spielbahn zwischen Abschlag und Grün. Es ist besonders kurz gemäht und wird von dem höher geschnittenen Rough (= das Gelände rund um das Fairway) umeben. |
Grün / Green | Das Grün oder 'Green' ist die am kürzesten geschnittene Grasfläche am Ende eines jeden Loches. Auf dem Grün befindet sich die Fahne und das Loch, in welches der Ball geschlagen werden muss. |
Handicap | Das Handicap zeigt die Spielstärke von Spieler*innen an. Je niedriger es ist, desto besser ist der/die Spieler*in. Das Handicap entspricht der Schlagzahl, die man zusätzlich benötigt, als auf einem Platz vorgegeben ist. Hat jemand z. B. Handicap 9, so benötigt er/sie auf einem Platz mit Vorgabe 72 durchschnittlich 81 Schläge. |
Nap | Als "Nap" wird die Art des Graswuchses auf dem Grün eines Golfplatzes bezeichnet. |
Rough | Rough bezeichnet man im Golf das Gelände rund um das Fairway (= Fairway ist die eigentliche Spielbahn zwischen Abschlag und Grün). Häufig ist dort hohes und dichtes Gras zu finden, das die Schläge erschwert. |
Scorecard | a) Der Score ist die erzielte Punktezahl in verschiedenen Sportarten. Im Golf bezeichnet der Score die Schlaganzahl eines Golfspielers / einer Golfspielerin, die pro Loch und pro Runde (üblicherweise 18 Löcher) benötigt wird. Die Ergebnisse der einzelnen Löcher werden in die sogenannte Scorecard (Zählkarte) eingetragen. Auch in anderen Sportarten werden Scorecards zum Zählen von z. B. Punkteständen und Resultaten verwendet, z. B. im Snooker. |
Wintergrün | Im Winter darf der Rasen (Grün) eines Sport- oder Golfplatzes nicht bespielt oder betreten werden, da er sich erholen soll. Damit im Winter dennoch gespielt werden kann, werden sogenannte Wintergrüns angelegt: das sind kurzgemähte Flächen, die kurz vor den eigentlichen Grüns auf angelegt werden. |