Hausbesorger*innen (Hausmeister*innen) reinigen, warten und beaufsichtigen Räume, Anlagen und Gebäudeteile, die allen Hausbewohner*innen zugänglich sind. Sie kontrollieren die Anlagen der Haustechnik, halten sie in Stand und führen einfache Verwaltungsaufgaben, Reparaturarbeiten usw. durch. Hausbesorger*innen arbeiten in Räumen oder im Freien bei unterschiedlichen Witterungseinflüssen. Sie verwenden bei ihrer Arbeit Handwerkzeug und verschiedene Geräte wie Bohrmaschinen, Sägen usw. Hausbesorger*innen arbeiten mit Reinigungspersonal zusammen und haben Kontakt zu den Hausbewohner*innen, zu Mitarbeiter*innen der Hausverwaltung und zu Handwerker*innen und Techniker*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für Hausbesorger*innen gibt es keine spezielle Ausbildung. Ihr Tätigkeitsfeld ist abhängig von den Häusern, für die sie zuständig sind. In Häusern, in denen sie auch für besondere technische Anlagen zuständig sind (z. B. Heizanlagen, Hallenbäder) werden Facharbeiter*innen mit technischer bzw. handwerklicher Ausbildung bevorzugt. Die „Aufzugsprüfung“, die zur Wartung von Liftanlagen notwendig ist, wird beim Technischen Überwachungsverein abgelegt.
Dauer: 48 UE
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: Keine bestimmten Voraussetzungen verlangt
Abschluss: Zeugnis
Info:
Zielgruppe: Personen, die Grundkenntnisse in der Hausbetreuung erlangen möchten
Kosten: EUR 1.890,00
Inhalte:
Weitere Infos: https://www.bfi.wien/kurs/5587/K13995/gepruefter-hausbetreuerin-gem-Oenorm-d-2040/23BTDT0096
BFI Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien
Tel.: +43 1 811 78 -10100
Fax: +43 1 811 78 -10111
email: information@bfi.wien
Internet: https://www.bfi.wien
Dauer: 160 UE
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen: Gutes technisches Verständnis
Abschluss: Zertifikat
Info:
Zielgruppe: Personen, die eine Tätigkeit als Hausbesorger*in, Hausbetreuer*in, Haustechniker*in oder Reinigungskraft ausüben wollen
Kosten: EUR 2.890,00
Inhalte:
Grundlagen Gebäudeverwaltung, Gebäudetechnik, Arbeitsorganisation
Grundlagen Elektro
Grundlagen Metall und Holz
Grundlagen Gas und Wasser
Grundlagen Malen, Lackieren, Bodenverlegung
Grundlagen Reinigung
Weitere Infos: https://www.bfi.wien/kurs/5586/K7588/gebaeudeinstandhaltung/24BTDT0087
BFI Wien
Alfred-Dallinger-Platz 1
1030 Wien
Tel.: +43 1 811 78 -10100
Fax: +43 1 811 78 -10111
email: information@bfi.wien
Internet: https://www.bfi.wien
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen Sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Hausbesorger*innen (auch Hausmeister*innen genannt) übernehmen eine Vermittler*innenrolle zwischen Bewohner*innen und der Hausverwaltung von Gebäuden. Sie bringen verschiedene handwerkliche Fertigkeiten und Wissen aus ihren Berufen mit, um den verschiedenen Aufgaben der Elektrotechnik und Haustechnik, die in Gebäuden anfallen zu entsprechen. Hausbesorger*innen müssen Mängel und Störungen rechtzeitig erkennen können, um größeren Folgekosten zu vermeiden. Sie führen Wartungs- und einfache Reparaturarbeiten, zu denen sie befähigt sind, selbst durch. Bei Instandsetzungs- und schwierigeren Reparaturarbeiten beauftragen sie die jeweiligen Fachbetriebe. Sie melden dies Mitarbeiter*innen der Hausverwaltung. Hausbesorger*innen führen auch einfache Verwaltungsaufgaben durch.
Hausbesorger*innen halten Innen- und Außenräume und -anlagen von Gebäuden und Gebäudeteilen sauber, die allen Hausbewohner*innen zugänglich sind. Dabei reinigen sie Räumlichkeiten wie Keller, Garagen, Eingangshallen und -räume, Stiegenhäuser, Sanitär- und Waschräume oder Waschküchen. Hausbesorger*innen reinigen und pflegen Grünanlagen, Wege, Gehsteige und Höfe und führen im Winter Schneeräumungsarbeiten durch.
Hausbesorger*innen erledigen Aufgaben der Haustechnik, kontrollieren Außenanlagen und technische Einrichtungen wie Heizungs-, Klima- und Alarmanlagen. Außerdem kontrollieren sie die Versorgung des Hauses mit Heizöl, Kohle, Strom oder Gas.
Hausbesorger*innen benutzen für ihre Arbeit verschiedene Geräte und Handwerkzeug wie Bohrmaschinen, Sägen, Hammer, Schraubenzieher, Rasenmäher, Leiter, Schneeschaufeln oder Schneeräumgeräte, Putzmaterialien etc. Zum Durchführen von Verwaltungsaufgaben arbeiten sie am Schreibtisch und verwenden dabei Computer mit Office-Software, sowie Listen, Formulare und die üblichen Büromaterialien.
Hausbesorger*innen sind am Gelände sowie in den Räumlichkeiten von Haus- und Gebäudeanlagen (insbesondere Wohnhäuser, Bürogebäude) tätig und auf Verlangen bzw. bei Notwendigkeit auch in den Wohnungen der Mieter*innen bzw. Wohnungseigentümer*innen. Bei Arbeiten im Freien sind sie unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Als Teil ihre Entlohnung bekommen sie meist eine „Hausbesorgerwohnung“ zur Verfügung gestellt. Hausbesorger*innen haben ihre Wohnung daher meist an ihrem Arbeitsplatz und sind in Rufbereitschaft, d. h. sie arbeiten im Bedarfsfall auch in der Nacht, an Wochenenden und an Feiertagen.
Büro- und Verwaltungsaufgaben erledigen sie am Schreibtisch in ihrer Wohnung bzw. in ihrem Homeoffice. Sie arbeiten eigenständig sowie im Team mit Reinigungskräften, Gärtner*innen und Haustechniker*innen und haben Kontakt mit den Bewohner*innen des Hauses, mit Mitarbeiter*innen der Hausverwaltung (siehe Hausverwalter*in) und Handwerker*innen, die sie verständigen, wenn größere Reparaturen erforderlich sind.
Der Beruf Hausbesorger*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:
Für Hausbesorger*innen ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und ihr Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Weiterbildung kann für Hausbesorger*innen auch bedeuten, eine Fachausbildung im Rahmen einer Lehre zu absolvieren, z. B. zum Lehrberuf Reinigungstechnik (Lehrberuf). Der Besuch von Vorbereitungs- oder Aufbaulehrgänge ermöglicht den Abschluss einer berufsbildende höheren Schule (HTL für Berufstätige), z. B. im Bereich Hausverwaltung und Facility Management.
Mit entsprechender Weiterbildung und Zusatzausbildung sind für Hausbesorger*innen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten z. B. in Richtung Haustechniker*in oder auch Gebäudetechniker*in gegeben.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: