Holzwirt*in

Holzwirt*innen arbeiten in Forstbetrieben, in Sägewerken oder in Betrieben der holzverarbeitenden Industrie und sind dort vor allem mit planerischen, organisatorischen, kaufmännischen Aufgaben sowie mit Kontrolle und Qualitätssicherung betraut. Sie erstellen Kosten- und Terminpläne, teilen Aufgaben und Mitarbeiter*innen ein und sorgen für die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. Außerdem führen sie Betriebsbücher und kommunizieren mit Ämtern, Kammern und Behörden. Zum Teil sind Holzwirt*innen auch direkt in der Fertigung tätig und steuern und programmieren technische Anlagen und überwachen die sachgerechte Lagerung und Sortierung der Holzwaren. Sie arbeiten zusammen mit Berufskolleg*innen, Fachkräften und Hilfspersonal in Büroräumen oder Werkhallen.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • Holzschlägerungsarbeiten und Holztransporte planen, organisieren und durchführen
  • Kosten planen, Terminpläne erstellen, Fach- und Hilfskräfte einteilen
  • die Qualität von angelieferten Rohstoffen kontrollieren und beurteilen
  • die sachgerechte Lagerung von Baumstämmen und Schnittholz überwachen
  • computergesteuerte Holzbearbeitungsmaschinen und -anlagen wie z. B. Säge-, Hobel-, Bohr- und Schleifmaschinen, Beleimungs- und Beschichtungsanlagen steuern und überwachen
  • Mitarbeiter*innen in der Bedienung von Holzbearbeitungsmaschinen und -anlagen anleiten und einteilen
  • die Qualität von Endprodukten kontrollieren und beurteilen (z. B. Spannplatten, Möbelstücke, Fertigteile)
  • Dokumentationen und Betriebsbücher führen
  • Telefon- und Schriftverkehr mit Kund*innen und Lieferant*innen, mit Behörden und Kammern abwickeln

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • kaufmännisches Verständnis
  • technisches Verständnis
  • wirtschaftliches Verständnis

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Argumentationsfähigkeit / Überzeugungsfähigkeit
  • Durchsetzungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Kund*innenorientierung
  • Motivationsfähigkeit
  • Verhandlungsgeschick

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Umweltbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild
  • Mobilität (wechselnde Arbeitsorte)

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • logisch-analytisches Denken / Kombinationsfähigkeit
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit
  • unternehmerisches Denken

Die Ausbildung zum/zur Holzwirt*in ist nicht einheitlich geregelt. Geeignet sind daher alle Ausbildungen, die eine Kombination aus holz- und betriebswirtschaftlichen Know-how vermitteln.

Art: Schulausbildung

Dauer: 250 bis 500 Stunden

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene landwirtschaftliche Ausbildung (Landwirtschaftlicher Facharbeiter*innenbrief) oder vergleichbare
  • Mindestalter 21 Jahre

Abschluss:

Facharbeiter*in

Berechtigungen:

Facharbeiter*in für Biomasse und Bioenergie

Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at

Adressen:

Landwirtschaftliche Fachschule Schlierbach
Klosterstraße 11
4553 Schlierbach

Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -34200
Fax: +43 (0)732 / 77 20 -234299
email: lwbfs-schlierbach.post@ooe.gv.at
Internet: https://www.lwbfs-schlierbach.ac.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule – Fachrichtung Landwirtschaft:

  • Ausbildungsschwerpunkt Ackerbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Grünland
  • Ausbildungsschwerpunkt Forstwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Biomasse und Bioenergie

Abendschule für Erwachsene – Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Forstwirtschaft

Landwirtschaftliche Fachschule – Modell LandWirtschaft


Art: Schulausbildung

Dauer: 2 Jahre (2 Wintersemester)

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • abgeschlossene Ausbildung oder
  • Mindestalter 21 Jahre

Abschluss:

Forstwirtschaftliche/r Facharbeiter*in

Berechtigungen:

Facharbeiter*in für Forstwirtschaft

Info:

Die Ausbildung umfasst 500 Stunden (inkl. Praxisstunden).

Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at

Adressen:

Agrarbildungszentrum Hagenberg
Veichter 99
4232 Hagenberg

Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -33400
Fax: +43 (0)732 / 77 20 -233499
email: lwbfs-hagenberg.post@ooe.gv.at
Internet: https://www.lwbfs-hagenberg.ac.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule – Fachrichtung Landwirtschaft:

  • Ausbildungsschwerpunkt Grünland (Rinder, Schafe, Ziegen)
  • Ausbildungsschwerpunkt Ackerbau (Rinder, Schweine, Geflügel)
  • Ausbildungsschwerpunkt Forstwirtschaft (Wald, Holz, Energie)

Landwirtschaftliche Fachschule – Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement:

  • Ausbildungsschwerpunkt Gesundheit und Soziale Berufe
  • Ausbildungsschwerpunkt Betriebs- und Haushaltsmanagement
  • Ausbildungsschwerpunkt Floristik und Gartendesign

Abendschule für Erwachsene – Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Forstwirtschaft


Berufs- und Fachschule für biologische Landwirtschaft Schlägl
Schaubergstraße 2
4160 Aigen-Schlägl

Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -34100
Fax: +43 (0)732 / 77 20 -234199
email: info@bioschule.at
Internet: https://www.bioschule.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule – Ausbildungsschwerpunkt Biologische Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene für Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene für Forstwirtschaft


Landwirtschaftliche Berufs- und Fachschule Burgkirchen
Unterhartberg 5
5274 Burgkirchen

Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -771 00
email: lwbfs-burgkirchen.post@ooe.gv.at
Internet: https://www.lwbfs-burgkirchen.ac.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule – Fachrichtung Landwirtschaft:

  • Ausbildungsschwerpunkt Landtechnik
  • Ausbildungsschwerpunkt Tierhaltung
  • Ausbildungsschwerpunkt Pflanzenbau

Abendschule für Erwachsene – Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Forstwirtschaft

Forstliche Anschlusslehre zum/zur Forstfacharbeiter*in


Landwirtschaftliche Fachschule Schlierbach
Klosterstraße 11
4553 Schlierbach

Tel.: +43 (0)732 / 77 20 -34200
Fax: +43 (0)732 / 77 20 -234299
email: lwbfs-schlierbach.post@ooe.gv.at
Internet: https://www.lwbfs-schlierbach.ac.at/

Schwerpunkte:

Landwirtschaftliche Fachschule – Fachrichtung Landwirtschaft:

  • Ausbildungsschwerpunkt Ackerbau
  • Ausbildungsschwerpunkt Grünland
  • Ausbildungsschwerpunkt Forstwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Biomasse und Bioenergie

Abendschule für Erwachsene – Landwirtschaft

Abendschule für Erwachsene – Forstwirtschaft

Landwirtschaftliche Fachschule – Modell LandWirtschaft


Art: Schulausbildung

Dauer: 2 Jahr

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Absolvierung der allgemeinen Schulpflicht (9. Schulstufe)
  • Mindestalter 16 Jahre
  • körperliche und geistige Eignung
  • eventuell Aufnahmetest

Abschluss:

Abschlussprüfung

Berechtigungen:

Berufsausübung als ForstwartIn

Weitere Infos: http://forstwarteschule.at/

Adressen:

Forstfachschule Traunkirchen
Forstpark 1
4801 Traunkirchen

Tel.: +43 (0)7617 / 214 44 -210
Fax: +43 (0)7442 / 522 23 -16
email: sekretariat@forstfachschule.at
Internet: https://www.forstfachschule.at/

Schwerpunkte:

Forstfachschule


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur*in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Info:

Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich.

Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/

Adressen:

Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck/Mur
Dr.-Theodor-Körner-Straße 44
8600 Bruck an der Mur

Tel.: +43 (0)3862 / 517 70
Fax: +43 (0)3862 / 563 50
email: willkommen@forstschule.at
Internet: https://www.forstschule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Forstwirtschaft

Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft


Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau „Standard AHS“ oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur/in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Info: Anmeldung: ab dem ersten Tag der Semesterferien; Vorlage des Orignals der Schulnachricht der 4. Klasse erforderlich

Weitere Infos: https://www.holztechnikum.at/

Adressen:

Holztechnikum Kuchl – HTL & Fachschule
Markt 136
5431 Kuchl

Tel.: +43 (0)6244 / 53 72 -0
Fax: +43 (0)6244 / 53 72 -182
email: Bildungsberatung@Holztechnikum.at
Internet: https://www.holztechnikum.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure – Holztechnik

Fachschule für Holzwirtschaft mit den Schwerpunkten:

  • Holzbautechnik
  • Tischlereitechnik
  • Holztechnik
  • Holztechnik mit Vorbereitung auf den Umstieg in 4. HTL

Werkmeisterschule für Berufstätige für Holztechnik – Produktion


Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

Reifeprüfung, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung, oder facheinschlägige berufliche Qualifikationen (z. B. Lehre, Werkmeisterabschluss, BMS-Abschluss) mit Zusatzprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science in Engineering (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

Das Fachhochschul-Bachelorstudium Holztechnologie & Holzbau vermittelt eine Kombination aus technischen, gestalterischen und wirtschaftlichen Kompetenzen, um die künftigen AbsolventInnen bestmöglich auf ihre Aufgaben in allen Bereichen der Holzindustrie vorzubereiten.

Kosten: EUR 363,36 pro Semester + ÖH-Beitrag

Weitere Infos: https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/ing/holztechnologie-holzbau-bachelor

Adressen:

FH Salzburg – Campus Kuchl
Markt 136a
5431 Kuchl

Tel.: +43 / 50-2211-2000
Fax: +43 / 50-2211-2099
email: studienberatung@fh-salzburg.ac.at
Internet: https://www.fh-salzburg.ac.at

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Um die vielfältigen Aufgaben und Funktionen des Waldes unter sich zunehmend verändernden Klimabedingungen für kommende Generationen zu sichern, sind umfassend ausgebildete Forstwirt*innen von besonderer Bedeutung. Das Studium vermittelt dazu, neben breiten forstwirtschaftlichen und ökologischen Grundlagen und Fähigkeiten, vielseitige Kenntnisse aus den Bereichen Naturwissenschaft und Technik, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Berufsfelder & Tätigkeitsbereiche:
Das Studium qualifiziert für ein berufliches Engagement rund um Wald, Holz und Natur beziehungsweise für einen weiterführenden Masterstudiengang. Rund 300.000 Menschen in Österreich sind in der Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt. Als Forstwirt*in bist du als Führungskraft für diesen Bereich ausgebildet und wirst zum Beispiel in einem Forstbetrieb tätig. Das Studium ist jedoch nicht mehr ausschließlich mit dem Berufsbild „Förster*in“ verbunden. Karrierechancen bieten sich auch in der holzverarbeitenden Industrie und im Holzhandel. Die vielseitigen Lehrinhalte mit Praxisbezug qualifizieren dich darüber hinaus für die Planung, Durchführung und Überwachung von ökologischen und technischen Projekten in der Wildbach- und Lawinenverbauung, in Forst-, Natur- und Umweltschutzbehörden oder bei Verbänden und NGOs. National- und Biosphärenparks kommen ebenso als potentielle Arbeitgeber*innen in Frage wie technische Büros. Forstwirt*innen braucht es aber auch an Hochschulen, Universitäten (wie der BOKU) und Forschungseinrichtungen (wie dem Bundesforschungszentrum für Wald), in europäischen und internationalen Organisationen und in der Entwicklungszusammenarbeit. Durch die breite Fächerung der Ausbildung und besonders mit facheinschlägigen Masterstudien eröffnet sich also für die Absolvent*innen ein vielfältiges Tätigkeitsspektrum.

Weitere Infos: https://boku.ac.at/studienservices/studien/bakk/uh033225

Adressen:

BOKU University
Gregor-Mendel-Straße 33
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 54 -0
Fax: +43 (0)1 / 476 54 -1044
email: boku4you@boku.ac.at
Internet: https://boku.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

DiplomingenieurIn (Dipl.-Ing., DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Info:

Berufsfelder: öffentliche und private Forstbetriebe, Forst- und Umweltbehörden, Verbände, Naturschutzbehörden, Wildbach- und Lawinenverbauung, Forschung, Lehre, Entwicklung, Ingenieurkonsulenten, Technische Büros, Sachverständige; Forstunternehmen, Holzindustrie, Holzhandel, Möbelindustrie.

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

BOKU University
Gregor-Mendel-Straße 33
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 54 -0
Fax: +43 (0)1 / 476 54 -1044
email: boku4you@boku.ac.at
Internet: https://boku.ac.at/

Art: Bachelorstudium

Dauer: 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung

Abschluss:

Bachelor of Science (BSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudien

Info:

Holz und Naturfasern wie Hanf oder Flachs leisten als Materialien der Zukunft einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen – denn sie sind umweltfreundlicher als Kunststoff oder andere energieintensive Baustoffe wie Beton oder Stahl und fungieren zudem als klimaschonender Kohlenstoff-Speicher. Der Bachelorstudiengang „Holz- und Naturfasertechnologie“ der Universität für Bodenkultur Wien beschäftigt sich damit, wie diese essentiellen, natürlichen Rohstoffe als Werk- und Baustoffe eingesetzt, optimiert und zu nützlichen und innovativen Produkten weiterverarbeitet werden können.

Berufsfelder & Tätigkeitsbereiche:
Die Holzwirtschaft ist nicht nur einer der wichtigsten Industriesektoren Österreichs, sondern auch einer der größten Europas. Holz und Naturmaterialien liegen als regenerative Zukunftsmaterialen im Trend. Expertinnen und Experten für Naturstoffe sind national und international gefragt. Sie begleiten, gestalten und managen den Kreislauf vom Rohstoff bis zum Endprodukt und treiben den ökologischen Wandel voran. Berufsfelder für Absolventinnen und Absolventen finden sich nicht nur in Unternehmen der Holz und Fasern verarbeitenden Industrie und verwandter Wirtschaftsbereiche in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern (Technik, Management, Planung, Verkauf, Beratung, Forschung etc.), sondern auch in anderen Branchen, in denen Holzkomponenten zum Einsatz kommen (Architektur und Bauwesen, Maschinen- und Anlagenbau, Automobilindustrie, Luftfahrt etc.). Auch in Bildungs- und Forschungseinrichtungen (zum Beispiel im Bereich Material- und Werkstoffdesign) oder im öffentlichen Sektor (Bund, Länder, Gemeinden, Verbände, Interessensvertretungen) tun sich Karrieremöglichkeiten auf.

Weitere Infos: https://boku.ac.at/studienservices/studien/bakk/uh033226

Adressen:

BOKU University
Gregor-Mendel-Straße 33
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 54 -0
Fax: +43 (0)1 / 476 54 -1044
email: boku4you@boku.ac.at
Internet: https://boku.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudiium

Abschluss:

Diplomingenieur/in (Dipl.-Ing., DI)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.studienwahl.at

Adressen:

BOKU University
Gregor-Mendel-Straße 33
1180 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 476 54 -0
Fax: +43 (0)1 / 476 54 -1044
email: boku4you@boku.ac.at
Internet: https://boku.ac.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss: Diplom-Ingenieur_in (Dipl.-Ing.)
International vergleichbar mit Master of Science (MSc)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.tuwien.at/studium/studienangebot/masterstudien/technische-chemie

Adressen:

Technische Universität Wien
Karlsplatz 13
1040 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 588 01 -0
Fax: +43 (0)1 / 588 01 -41099
email: infostud@tuwien.ac.at
Internet: https://www.tuwien.at/

Art: Schulausbildung

Dauer: 3 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • positiver Abschluss einer 3- oder 4-jährigen land- und forstwirtschaftliche Fachschule oder
  • abgeschlossene facheinschlägige Berufsausbildung (insb. Lehre)
  • Vorbereitungslehrgang bei nicht einschlägiger Berufsausbildung

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

  • Berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe laut Gewerbeordnung und Ingenieurgesetz
  • facheinschlägige Berechtigungen gemäß landwirtschaftlichem Berufsausbildungsgesetz (Ersatz der Facharbeiter*innenprüfung)
  • Studienberechtigung
  • Anwartschaft auf die Standesbezeichnung Ingenieur*in (Zertifizierungsverfahren einschl. Fachgespräch)

Weitere Infos: https://www.agrarschulen.at/

Adressen:

Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck/Mur
Dr.-Theodor-Körner-Straße 44
8600 Bruck an der Mur

Tel.: +43 (0)3862 / 517 70
Fax: +43 (0)3862 / 563 50
email: willkommen@forstschule.at
Internet: https://www.forstschule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für Forstwirtschaft

Aufbaulehrgang der Höheren Lehranstalt für Forstwirtschaft


Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:

Freie Gewerbe:

  • Betrieb eines Sägewerks
  • Holzschlägerung, -bringung und -zerkleinerung
  • Durchführung von Lohnarbeiten und Dienstleistungen für land- und forstwirtschaftliche Betriebe mit Geräten, die typischerweise in solchen Betrieben verwendet werden, bestehend aus Mähen, Pressen von Heu und Silage, Jauchegrube entleeren, Holzhäckselarbeiten, Ausbringen von Dünger, Erntearbeiten, Bodenbearbeitung (Agrardienstleistungen ausgenommen Fuhrwerksdienste

Liste der Freien Gewerbe:

ALLGEMEINE HINWEISE:

Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.

Weitere Informationen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

Folgende Inhalte löschen:

Arbeitsbereiche

Die Aufgaben von Holzwirt*innen beginnen im Bereich der Holzschlägerung und des Holztransports vom Forst bis zu den Sägewerken, die sie gemeinsam mit Forstwirt*innen oder Förster*innen planen, organisieren und durchführen. Holzwirt*innen, die in Sägewerken tätig sind, beurteilen, vermessen und sortieren die angelieferten Baumstämme, sie überwachen den Sägevorgang und die Qualität der Endprodukte. Überwiegend sind sie dabei in der Organisation und Überwachung dieser Vorgänge tätig, in kleineren Betrieben führen sie die Arbeiten aber auch selbst aus und steuern und überwachen Trocknungs- und Imprägnieranlagen und kontrollieren die sachgerechte Sortierung, Kennzeichnung und Lagerung des Schnittholzes. Außerdem sind sie für die Einteilung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an Werkzeugen, Maschinen und Anlagen zuständig.

Holzwirt*innen im Bereich der Holz verarbeitenden Industrie sind für die komplette Abwicklung von Aufträgen zuständig. Sie beauftragen den Entwurf und Konstruktion von Möbeln oder Innenausstattungen, arbeiten dabei mitunter selbst mit und geben die Pläne an die Mitarbeiter*innen zur Ausführung weiter. Sie überwachen die Produktionsvorgänge, sorgen dafür, dass die unterschiedlichen, meist computergesteuerte Holzbearbeitungsmaschinen und -anlagen richtig gesteuert und überwacht werden, kontrollieren die Qualität der gefertigten Produktteile, erstellen Kosten- und Terminpläne und teilen Mitarbeiter*innen und Hilfskräfte ein. Darüber hinaus sind sie für die Organisation von Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an Werkzeugen, Maschinen und Anlagen zuständig.

Arbeitsmittel

Holzwirt*innen arbeiten mit Computern und anderen Kommunikations- und Informationssystemen wie Scanner, Internet, E-Mail etc. Sie verwenden dabei betriebsspezifische Software (Kalkulations-, Logistik-, Textverarbeitungsprogramme etc.) und setzen für Planungs- und Konstruktionsarbeiten spezielle Zeichen- und Konstruktionsprogramme wie z. B. CAD (= Computer Aided Design) ein.
Außerdem bedienen sie teilweise die meist rechnergestützte Holzbearbeitungsmaschinen und -anlagen wie z. B. Säge-, Hobel-, Fräs-, Bohr- und Schleifmaschinen, Beleimungs- und Beschichtungsanlagen auch selbst.

Arbeitsumfeld

Holzwirt*innen arbeiten in Büroräumen, in Werkstätten und Werkhallen und teilweise auch direkt im Wald. Sie arbeiten gemeinsam mit Forstwirt*innen, Förster*innen, Forstechniker*innen (siehe Forsttechnik (Lehrberuf)), mit Sägewerkstechniker*innen (siehe Holztechnik (Modullehrberuf)) oder Tischler*innen (siehe Tischlerei (Lehrberuf)), teilen Fach- und Hilfskräfte ein und stehen in Kontakt mit Mitarbeiter*innen von Kammern und Behörden sowie ihren Kund*innen.

  • Landesforstdirektionen, Bezirksforstämter
  • Bundesministerium für Landwirtschaft
  • Bundesforstbetriebe, große Privatforstbetriebe
  • Sägewerke, Betriebe der Holz verarbeitenden Industrie

Der Beruf Holzwirt*in ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

  • betriebsspezifische Holzprodukte, Holzsorten, Sortimente
  • Import und Export
  • Holzumschlagplatz: Holzlagerung und Lagerlogistik

Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

Die Forst- und Holzwirtschaft ist eine Branche, die große Chancen bietet. Holzwirt*innen sind daher beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und weiter zu entwickeln.

Weiterbildungseinrichtungen wie zum Beispiel das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und zahlreiche andere Weiterbildungsanbieter bieten Kurse, Seminare und Lehrgänge in verschiedenen Themenbereichen an, etwa in Büromanagement, Verwaltung und Administration.
Das LFI – Ländliche Fortbildungsinstitut bietet in allen Bundesländern Weiterbildungsangebote zu den unterschiedlichsten Themenfeldern.

Auch facheinschlägige Fachhochschul- und Universitätslehrgänge sowie Werkmeisterschulen beispielsweise für Holztechnik stellen Möglichkeiten dar, sich beruflich weiter zu entwickeln und höher zu qualifizieren. Außerdem kann eine beruflichen Weiterentwicklung und Höherqualifizierung in Form eines Bachelor- oder Masterstudiums oder Zweitstudiums erfolgen.

In größeren Betrieben werden zur Weiterbildung der Mitarbeiter*innen auch innerbetriebliche Kurse, Seminare und Schulungen durchgeführt.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Ertragswald

Wald mit Holznutzung. Dies trifft nicht nur auf den Wirtschaftswald zu, sondern auch auf jenen Schutzwald, dessen Bewirtschaftung - unter starken Beschränkungen - zur Erhaltung des Waldes notwendig ist. Als Schutzwald gilt jeder Wald, dessen Boden erosionsgefährdet ist. (Erosion ist die Oberflächenzerstörung durch Wind, Wasser oder Eis). Bewirtschafteten Schutzwald nennt man Schutzwald im Ertrag. Es gibt in Österreich ca. 755.000 Hektar Schutzwald, das sind 19,7 Prozent der österreichischen Gesamtwaldfläche.

Laminat

Ein Bodenbelag aus mehreren Schichten.

Logistik

Unter Logistik wird die Planung, Organisation, Durchführung und Kontrolle des gesamten Material- und Warenflusses (und der Informationsweitergabe) verstanden, von den Lieferant*innen über den gesamten betrieblichen Produktionsprozess bis zu den Kund*innen.

Bei der Logistik geht es also um die Bereitstellung der richtigen Güter, Leistungen und Informationen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort in der richtigen Menge und richtigen Qualität zu den richtigen Kosten.

Monokultur

Eine landwirtschaftliche Anbauform, bei der zwecks Ertragssteigerung über große Flächen nur eine Nutzpflanze angebaut wird (z. B. Mais-, Weizen- Sojamonokulturen). In Österreich wurden z. B. Fichtenmonokulturen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes gepflanzt. Dabei handelt es sich um den flächigen Anbau (mehr als ein Hektar) einer einzigen Baumart, die von Natur aus nicht zur Dominanz gelangen könnte. Heute tendiert die Forstwirtschaft eher wieder in Richtung naturnahe Waldbewirtschaftung.

Rodung

Grundsätzlich ist jeder Wald zu erhalten. Die zuständige Behörde kann jedoch, wenn das öffentliche Interesse an einer anderen Verwendung überwiegt (z. B. Siedlungswesen, Straßenbau, Energiewirtschaft oder Landesverteidigung), eine Rodungsbewilligung erteilen. Dann wird der Wald abgeholzt (gerodet).