Hundekosmetiker*innen pflegen das Fell sowie Pfoten und Krallen von Hunden aller Rassen entsprechend den Wünschen der Hundebesitzer*innen. Sie waschen, scheren und trimmen Fell und Krallen und schneiden die Fellhaare je nach Hunderasse und Mode nach einem bestimmten Schnitt. Dafür verwenden sie Handscheren und elektrische Schneidemaschinen. Hundekosmetiker*innen arbeiten in Hundekosmetiksalons. Da sie meist selbstständig tätig sind, kümmern sie sich auch um die kaufmännische Seite ihres Betriebes, d. h. um Buchhaltung und Kostenrechnung. Sie gestalten die Geschäftsflächen und verkaufen Pflegeprodukte und Hundebedarfsartikel.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Für den Beruf Hundekosmetiker*in gibt es keine geregelte Ausbildung. Die nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten werden betriebsintern oder in Kursen/Seminaren angelernt und vermittelt.
Für Hundekosmetiker*innen besteht die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung im Rahmen des Freien Gewerbes Hundefriseur/Hundekosmetik (Gewerbewortlaut: Ausbildung, Betreuung, Pflege und Vermietung von Tieren sowie die Beratung hinsichtlich artgerechter Haltung und Ernährung von Tieren mit Ausnahme der den Tierärzten vorbehaltenen diagnostischen und therapeutischen Tätigkeiten)..
Informationen zum „Freien Gewerbe“:
freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirksverwaltungsbehörde). Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Hundekosmetiker*innen pflegen in Hundekosmetiksalons das Fell sowie Pfoten und Krallen von Hunden aller Rassen. Sie kämmen, bürsten, trimmen oder scheren das Fell mit Handscheren und elektrischen Schneidemaschinen, sie schamponieren, föhnen und frisieren die Hunde. Dabei berücksichtigen sie die Wünsche der Hundehalter*innen sowie unterschiedliche Standards und Moden, die für einzelne Rassen gelten (z. B. für Pudel, Terrier, Collie, Bernhardiner etc.). Für Hunde, die auf Hundeschauen oder Verkaufsmessen vorgezeigt werden, ist die sorgfältige Fellpflege ein bedeutender Faktor, der über Prämierungen entscheidet. Hundebesitzer*innen von teuren Rassehunden investieren dementsprechend viel in die Pflege ihrer Hunde.
Hundekosmetiker*innen reinigen und pflegen auch Ohren, Zähne und Krallen der Hunde. Sie beraten ihre Kund*innen in Fragen der Hundehaltung und -pflege und verkaufen diverse Hundebedarfs- und Pflegeartikel. Weiters sind sie für kaufmännische Arbeiten wie Buchhaltung und Kostenrechnung sowie für den Schrift- und Telefonverkehr mit Lieferant*innen und Kund*innen zuständig.
Hundekosmetiker*innen verwenden bei ihrer Arbeit Bürsten, Entfilzungskämme, Trimmstriegel, Handscheren, Schermaschinen und Föhne. Sie setzen verschiedenste Haarpflegeprodukte wie Shampoos und Balsame ein, die je nach Rasse, Haut und Farbe des Hundes ausgewählt werden. Bei der Zahnpflege hantieren sie mit Ultraschall-Zahnstein- und Poliergeräten.
Zusätzlich erledigen sie kaufmännische Aufgaben wie Buchhaltung, Schriftverkehr, Produktbestellung usw. mit modernen Kommunikations- und Informationssystemen (z. B. Telefon, PC, Internet, E-Mail).
Hundekosmetiker*innen arbeiten meist als Selbstständige in eigenen Hundesalons, gelegentlich bzw. auf Wunsch, führen sie auch Hausbesuche durch. Sie pflegen Kontakte zu ihren Kund*innen und deren Hunden und arbeiten mit Lieferant*innen diverser Hundebedarfs- und Pflegeartikel und gelegentlich auch mit Tierärzten/-ärztinnen (siehe Tierarzt / Tierärztin) zusammen.
Für Hundekosmetiker*innen bedeutet Weiterbildung, sich kontinuierlich Fähigkeiten und Kenntnisse z. B. in folgenden Bereichen anzueignen:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung: