Jockeys (m./w./d.) reiten Pferde in Pferderennen. Sie tun dies als Berufs- und Hochleistungssportler*innen in allen Bereichen des Pferderennsports. Mit Trainer*innen und Reitklubs schließen sie Verträge meist auf begrenzte Dauer ab, trainieren regelmäßig mit Tieren, bestreiten Pferderennen und Hindernisläufe. Nach dem Training versorgen sie die Pferde, reinigen Sattel und Zaumzeug. Um die Pferde möglichst gering zu belasten, dürfen Jockeys (m./w./d.) ein bestimmtes Körpergewicht nicht überschreiten. Neben den Pferden haben Jockeys (m./w./d.) vor allem Kontakt mit Pferdewirt*innen, Tierärzt*innen und Pferdepfleger*innen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Ausbildung zum/zur Jockey (m./w./d.) erfolgt innerbetrieblich, d. h. bei professionellen Pferderennsport-Vereinen.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.
Weitere Informationen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Jockeys (m./w./d.) sind professionelle Hochleistungssportler*innen. In der Regel stehen sie bei bestimmen Reitclubs unter Vertrag. Sie bestreiten Pferderennen, Hindernisläufe, Trabrennen oder Springreitturniere, wobei sie meist auf eine dieser Disziplinen spezialisiert sind. Als Gegenleistung stellt ihnen der Verein Trainer*innen, Pferde und Ausstattung zur Verfügung. Rennpferde sind nämlich überaus teuer, ihr Preis liegt bei EUR 50.000,00 und mehr.
Während der Rennsaison trainieren sie fast täglich auf der Rennbahn und in der Springkoppel. Angehende Jockeys (m./w./d.) bereiten sich mit dem elektrischen Rennpferd-Simulator auf das schnelle Rennreiten mit Pferden vor. Zu ihren täglichen Aufgaben gehört auch die richtige Pflege und Versorgung der Pferde. Nach dem Training achten sie darauf, dass die Pferde in die Stallboxen geführt, getrocknet, gefüttert und getränkt werden. Gemeinsam mit ihren Trainer*innen, Pferdewirt*innen und Pferdepfleger*innen, die für den Pferdetransport und die Betreuung der Tiere vor und nach dem Wettkampfeinsatz zuständig sind, fahren sie zu den Wettkampfveranstaltungen, zum Beispiel zu Pferderennen und Turnierspringen und absolvieren die Rennen.
Jockeys (m./w./d.) dürfen ein bestimmtes Körpergewicht (Fliegengewicht) nicht überschreiten, um die Pferde bei den Rennen möglichst wenig zu belasten und ihnen möglichst wenig Kraft zu rauben. Professionelle Jockeys (m./w./d.) dürfen nicht mehr als 50 kg wiegen, Amateursportler*innen nicht mehr als 60 kg. Entgegen der weitläufigen Ansicht gibt es für Jockeys (m./w./d.) keine Obergrenze bei der Körpergröße.
Jockeys (m./w./d.) arbeiten vor allem mit Rennpferden. In der Vorbereitung verwenden sie auch elektrische Rennpferd-Simulatoren. Sie hantieren mit Sätteln, Zaumzeug, Pferdedecken, Reitgerten und pflegen diese. Teilweise pflegen sie die Pferde auch selbst und setzen dabei Bürsten, Eimer, Wasser, Futtermittel usw. ein.
Jockeys (m./w./d.) arbeiten auf Rennbahnen, in Springkoppeln und in den Stallungen der Reitklubs. Sie arbeiten mit Trainer*innen, Pferdewirt*innen, Pferdepfleger*innen und mit anderen Fach- und Hilfskräften zusammen und stehen in Kontakt mit Tierärzten (Tierarzt / Tierärztin), Berufskolleg*innen und Turniergästen. Tierliebe und Erfahrung im Umgang mit Pferden wird in diesem Beruf groß geschrieben.
Jockeys (m./w./d.) sind viel unterwegs, weil Rennen und Turniere immer an unterschiedlichen Orten stattfinden.
Voraussetzung für Erfolg im Beruf Jockey (m./w./d.) ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Neue Entwicklungen und Weiterbildungsbereiche:
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Longe | Eine Longe ist eine Reitleine, die zum Longieren von Pferden verwendet wird, also zum Laufenlassen eines Pferdes auf einer kreisrunden Bahn. Sie wird insbesondere bei der Ausbildung von jungen Pferden und bei der Reiter*innen-Ausbildung eingesetzt. |