Kinderdörfer sind Einrichtungen, die Kindern, deren Eltern sich nicht (oder nicht mehr) um sie kümmern können, ein neues zu Hause bieten. In Kinderdörfern leben Kinder und Jugendliche mit Kinderdorfpädagog*innen (Kinderdorfmüttern und -vätern) wie in einer Familie in Wohnhäusern zusammen. Es werden auch Therapieangebote, Lernhilfen oder Freizeitangebote von den pädagogischen Mitarbeiter*innen organisiert. Dabei leisten die Kinderdorfmütter und -väter Erziehungsarbeit und verrichten alle anfallenden Hausarbeiten, helfen ihren Kindern bei den Hausaufgaben, spielen mit ihnen usw. Sie arbeiten gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen des Kinderdorfes, der Kinderdorfleitung sowie mit pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Fachleuten zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Voraussetzung für die Ausübung des Berufes Kinderdorfpädagoge/-pädagogin ist eine sozialpädagogische Ausbildung bzw. mitunter die Bereitschaft eine solche nachzuholen. Nach erfolgreichem Aufnahmeverfahren begleiten die Anwärter*innen in Ausbildung ein Jahr lang eine bestehende Kinderdorf-Familie und absolvieren berufsbegleitend verschiedene Ausbildungsmodule im Themenbereich Familienpädagogik. Nach dem Ausbildungsjahr kann eine eigene Kinderdorf-Familie übernommen werden.
Art: Schulausbildung
Dauer: 5 Jahre
Form: Vollzeit
Voraussetzungen: kommend aus:
Abschluss:
Reife- und Diplomprüfung (Matura)
Berechtigungen:
Befähigung zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Horten, Heimen und Tagesheimstätten sowie in der außerschulischen Jugendarbeit.
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Bildungsanstalt für Sozialpädagogik des Kärntner Caritasverbandes
Viktringer Ring 40
9020 Klagenfurt
Tel.: +43 (0)463 567 29 -0
email: hlw-caritas@bildung-ktn.gv.at
Internet: https://hlw.caritas-kaernten.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Fachrichtung Sozialmanagement für den Sozial- und Gesundheitsbereich
Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege
Fachschule für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung
Zweijährige Schule für Sozialdienste
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik in Zwettl
Klosterstraße 10
3910 Zwettl
Tel.: +43 (0)2822 / 523 18 -18
email: sekretariat@hlwzwettl.ac.at
Internet: http://www.basopzwettl.ac.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)
Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden
Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik
Bildungscampus Graz der Caritas der Diözese Graz-Seckau
Grabenstraße 41
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 8015 430
email: office@hlw-caritas.st
Internet: https://www.diesozialschule.at/
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Fachrichtung Sozialmanagement
Fachschule für Sozialberufe
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Bildungsanstalt für Sozial- und Elementarpädagogik, Institut Sta. Christiana – Wien 23
Willergasse 55
1230 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 888 41 43 -22
Fax: +43 (0)1 / 888 41 43 -27
email: hlw23@stachristiana.at
Internet: https://www.stachristiana.at/index.php/hlw-rodaun
Schwerpunkte:
Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:
Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung Bewegung | Sport | Kreativität
Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik (ab Schuljahr 2025/26)
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige mit Zusatzausbildung Hort
Art: Fachhochschullehrgang
Dauer: 5 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss: Akademischer Sozialpädagogischer Fachbetreuer, Akademische Sozialpädagogische Fachbetreuerin
Info:
Neben Grundlagenfächern sind die spezifischen Bedingungen der Tätigkeit im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe Schwerpunkte der Ausbildung. Auf Basis der gesetzlichen Vorgaben und der speziellen Anforderungen im Handlungsfeld werden die Teilnehmer*innen qualifiziert, in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen gezielt sozialpädagogisch tätig zu werden. Integrierter Bestandteil des Lehrgangs ist die Entwicklung von Handlungs-, sozialen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer*innen, da sozialpädagogisches Handeln überwiegend durch kompetente Beziehungsgestaltung wirkt. Dabei wird besonders auf die vielschichtige Thematik der Kinder- und Jugendhilfe eingegangen.
Zielgruppen: Der Lehrgang richtet sich sowohl an Berufs- und Quereinsteiger*innen als auch an praktizierende Sozialpädagog*innen zur Kompetenzerweiterung.
Entsprechend der gemeinsamen Handlungsfeldlogik bietet die FH Oberösterreich an der Fakultät Linz einen Bachelor- und Masterstudiengang für Soziale Arbeit an. Für Absolvent*innen des Lehrgangs „Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in“ gibt es eine hohe Durchlässigkeit zum Bachelor- und Masterstudiengang Soziale Arbeit.
Praktikum:
Kosten: EUR 363,36 pro Semester
Tätigkeitsbereich:
Sozialpädagogische Fachbetreuer*innen arbeiten sowohl mobil als auch stationär im Berufsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Die Aufgabenbereiche umfassen dabei u. a. Erziehung und Betreuung im Alltag, Förderung von und Erweiterung der Erziehungskompetenz von Eltern und Bezugspersonen, Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Ausbildung, Begleitung, Unterstützung und Stabilisierung bei Krisensituationen, interdisziplinäre Fallarbeit und Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner*innen.
Weitere Infos: https://fh-ooe.at/weiterbildung/master-lehrgaenge/akademische-r-sozialpaedagogische-r-fachbetreuer-in
FH Oberösterreich – Campus Linz – Medizintechnik und Angewandte Sozialwissenschaften
Garnisonstraße 21
4020 Linz
Tel.: +43 (0)5 0804 50
Fax: +43 (0)5 0804 52105
email: info@fh-linz.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-linz
Dauer: 6 Semester
Form: Dual
Voraussetzungen:
Abschluss: Bachelor of Arts in Science (BA)
Berechtigungen:
Berufsbefähigung Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen
Info:
Sozialpädagog*innen gestalten den Alltag für und mit Personen, die Hilfe benötigen. Sie unterstützen Lernprozesse und begleiten Menschen durch schwierige Phasen ihres Lebens. Im Beruf arbeiten Sozialpädagog*innen größtenteils mit Menschen mit turbulenten Biografien.
Kosten: 363,36 Euro (für Studierende aus Drittstaaten: 1.500 Euro) + ÖH-Beitrag
Organisation: berufsbegleitend oder dual
Ein duales Studium bereitet ideal auf die Anforderungen des Arbeitslebens vor. Im Fokus der Sozialpädagog*innen: Bildung im Sozialen.
Studieninhalte
Im Bachelor-Studiengang Sozialpädagogik erhalten die Studierenden eine generalistische Ausbildung auf Hochschulniveau. Neben der Kinder- und Jugendhilfe wird das ganze Spektrum der Sozialen Arbeit abgedeckt.
Die Ausbildung schafft einen Schulterschluss von Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Die Studieninhalte orientieren sich am aktuellen Bedarf der Praxis.
Vertiefungsmöglichkeiten
Im Rahmen der Module „Praxisfelder“ und „Methodisches Handeln“ können die Studierenden aus einem erweiterten Lehrveranstaltungsangebot auswählen. Das ermöglicht ihnen Spezialisierungen während des Studiums.
Professionelles Handeln
In diesem Modul erlernen die Studierenden ihr professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissen und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten. Sie hinterfragen das eigene professionelle Tun und reflektieren die Bedeutung eigener Normen und Werthaltungen.
Weitere Infos: https://www.ustp.at/de/studium/soziales/sozialpaedagogik
Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.uni-graz.at/de/studium/masterstudien/sozialpaedagogik/
Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/
Art: Masterstudium
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium
Abschluss:
Master of Arts (MA)
Berechtigungen:
Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien
Weitere Infos: https://www.aau.at/studien/master-sozialpaedagogik/
Universität Klagenfurt – Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Tel.: +43 463 2700
Fax: +43 (0)463 2700 -9299
email: uni@aau.at
Internet: https://www.aau.at/
Art: Kolleg
Dauer: 4 Semester
Form: Vollzeit
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomprüfung zur Sozialpädagogik
Berechtigungen:
Befähigung zur professionellen Arbeit im gesamten sozialpädagogischen Arbeitsfeld (z. B. Horte, Heime, Wohngemeinschaften, Tagesbetreuungseinrichtungen, Förderzentren, Kriseneinrichtungen, Jugendzentren und mobile Jugendarbeit)
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/
Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)
Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden
Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik Diözese Linz
Salesianumweg 3
4020 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 772 666 -4753
Fax: +43 (0)732 / 797 306 -1010
email: office@spk-linz.at
Internet: https://www.spk-linz.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Kolleg für Sozialpädagogik Liezen
Dr.-Karl-Renner-Ring 40
8940 Liezen
Tel.: +43 (0)50 248 072
email: office@bafep-liezen.at
Internet: https://www.bafep-liezen.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik und Elementarpädagogik Augustinum Diözese Graz-Seckau
Lange Gasse 2
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 581 670 -27
Fax: +43 (0)316 / 581 670 -11
email: sozialpaedagogik@augustinum.at
Internet: https://sozialpaedagogik.augustinum.at
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige
Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams
Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige
Art: Kolleg
Dauer: 4 bis 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomprüfung zur Sozialpädagogik
Berechtigungen:
Info:
Kurzbeschreibung: Kollegs für Sozialpädagogik vermitteln eine berufspraktische Ausbildung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen.
Zielgruppe: Personen, z. B. AHS-Absolventen und Absolventinnen, die nach der Reifeprüfung die Diplomprüfung der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik anstreben.
Ausbildungsdauer meist 6 Semester, in Ausnahmefällen mit intensiveren Präsenzphasen auch 4 Semester.
Kosten: Abhängig vom Anbieter
Inhalt:
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/
Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik Oberwart
Dornburggasse 93
7400 Oberwart
Tel.: +43 (0)3352 / 323 55 -0
Fax: +43 (0)3352 / 323 55 -17
email: s109810@bildung.gv.at
Internet: https://www.bafep-oberwart.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Fachschule für pädagogische Assistenzberufe
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten
Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)
Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden
Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik Diözese Linz
Salesianumweg 3
4020 Linz
Tel.: +43 (0)732 / 772 666 -4753
Fax: +43 (0)732 / 797 306 -1010
email: office@spk-linz.at
Internet: https://www.spk-linz.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Ausbildungszentrum der Caritas Salzburg
Schießstandstraße 45
5061 Salzburg
Tel.: +43 (0)5 / 1760 -7160
email: bildung@sob-caritas.at
Internet: https://www.sob-caritas.at
Schwerpunkte:
Schule für Sozialbetreuungsberufe:
Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:
Ausbildung Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit für Pflegeassistent*innen (Quereinstieg)
Ausbildung zur Fach-Sozialhilfe
Ausbildung zur Heimhilfe
Ausbildung zur Heimhilfe + UBV-Modul (Unterstützung in der Basisversorgung)
Vorbereitungslehrgang Schulen für Sozialbetreuungsberufe
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Kolleg für Sozialpädagogik Liezen
Dr.-Karl-Renner-Ring 40
8940 Liezen
Tel.: +43 (0)50 248 072
email: office@bafep-liezen.at
Internet: https://www.bafep-liezen.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Elementarpädagogik
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik und Elementarpädagogik Augustinum Diözese Graz-Seckau
Lange Gasse 2
8010 Graz
Tel.: +43 (0)316 / 581 670 -27
Fax: +43 (0)316 / 581 670 -11
email: sozialpaedagogik@augustinum.at
Internet: https://sozialpaedagogik.augustinum.at
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige
Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams
Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige
Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe
Am Garnmarkt 12
6840 Götzis
Tel.: +43 (0)5523 / 531 28 -0
email: office@kathi-lampert-schule.at
Internet: https://www.kathi-lampert-schule.at/
Schwerpunkte:
Schule für Sozialbetreuungsberufe:
Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:
Fachausbildung Integrative Behindertenbegleitung (IBB)
Sozialpädagogik für Diplom-Sozialbetreuer*innen (Aufbaumodul)
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe
BILDUNGSFORUM – Institut Dr. Rampitsch
Schottenfeldgasse 69
1070 Wien
Tel.: +43 (0)1 585 40 90
email: wien@bildungsforum.at
Internet: https://www.bildungsforum.at
Kolleg für Sozialpädagogik 1210 Wien
Schloßhofer Straße 4/6/3
1210 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 269 96 00 -0
Fax: +43 (0)1 / 269 96 00 -9
email: office@sozialpaedagogik.at
Internet: https://www.sozialpaedagogik.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige am Bildungsforum Institut Dr. Rampitsch
Schottenfeldgasse 69
1070 Wien
Tel.: +43 (0)1 585 40 90
email: wien@bildungsforum.at
Internet: https://www.bildungsforum.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
modas – Kolleg für Sozialpädagogik
Pfeilgasse 10-12/R4
1080 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 402 56 15
email: office@modas.at
Internet: https://www.diebildungsakademie.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Dauer: 4 bis 6 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomprüfung zur/zum Elementarpädagogin/-pädagogen
Berechtigungen:
Befähigung zur professionellen Arbeit im gesamten sozialpädagogischen Arbeitsfeld (z. B. Horte, Heime, Wohngemeinschaften, Tagesbetreuungseinrichtungen, Förderzentren, Kriseneinrichtungen, Jugendzentren und mobile Jugendarbeit)
Info:
Ausbildungsdauer meist 6 Semester, in Ausnahmefällen mit intensiveren Präsenzphasen auch 4 Semester.
Kosten: Abhängig vom Anbieter
Weitere Infos: https://www.diakonie.at/unsere-angebote-und-einrichtungen/kolleg-fuer-sozialpaedagogik
Kolleg für Elementar- und Sozialpädagogik der Diakonie de La Tour
Sparkassenstraße 1
9560 Feldkirchen
Tel.: +43 (0)4276 / 371 11 -11
email: kolleg@diakonie-delatour.at
Internet: https://www.diakonie.at/zukunftsberufe
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige – Ausbildungsschwerpunkt Kind, Jugend & Familie
Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige mit Zusatzausbildung Hort
Art: Lehrgang
Dauer: 4 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Abschluss:
Diplomprüfung zum*zur Erzieher*in für Inklusive Pädagogik (früher: Sondererzieher*in)
Berechtigungen: Tätigkeit im heil- und sonderpädagogischen Arbeitsfeld
Info:
Kosten: abhängig vom Anbieter
Der Lehrgang vermittelt eine theoretisch und praktisch orientierte Zusatzausbildung für die sozialpädagogische Tätigkeit im heil- und sonderpädagogischen Arbeitsfeld.
Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/
Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden
Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at
Schwerpunkte:
Bildungsanstalt für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik
Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams
Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/
Schwerpunkte:
Kolleg für Sozialpädagogik
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige
Dauer: 3 Semester
Form: Berufsbegleitend
Voraussetzungen:
Diplomabschluss der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Behindertenarbeit BA, Behindertenbegleitung BB, Familienarbeit F oder Diplomabschluss der Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe
Abschluss:
Abschlussprüfung
Berechtigungen:
Berufsausübung in sozialpädagogischen Berufsfeldern
Info:
Dauer: Das Aufbaumodul Sozialpädagogik ist dual und umfasst 630 Stunden Theorie und mindestens 600 Stunden Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung im Jahr der theoretischen Ausbildung.
Weitere Infos: https://www.kathi-lampert-schule.at/
Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe
Am Garnmarkt 12
6840 Götzis
Tel.: +43 (0)5523 / 531 28 -0
email: office@kathi-lampert-schule.at
Internet: https://www.kathi-lampert-schule.at/
Schwerpunkte:
Schule für Sozialbetreuungsberufe:
Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:
Fachausbildung Integrative Behindertenbegleitung (IBB)
Sozialpädagogik für Diplom-Sozialbetreuer*innen (Aufbaumodul)
Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige
Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:
reglementierte Gewerbe:
Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Kinderdörfer bieten Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können bzw. deren Rückkehr in ihre Familie unwahrscheinlich bzw. unmöglich ist, ein neues Zuhause. Die Kinder und Jugendlichen wachsen in familienähnlichen Gemeinschaften auf, bis sie selbstständig für sich sorgen können. In Kinderdörfern leben meist vier bis fünf junge Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts wie Geschwister mit einem kleinen Team von Pädagog*innen (Kinderdorfmütter und Kinderdorfväter) in einem Haus. Oft handelt es sich dabei auch um „echte“ Geschwisterpaare. Kinder, die oft mit schmerzlichen Erfahrungen in ein Kinderdorf (z. B. SOS-Kinderdorf) kommen, finden dort ein stabiles Umfeld und Menschen, zu denen sie verlässliche und tragfähige Beziehungen innerhalb einer Familienstruktur aufbauen können.
Kinderdorfpädagog*innen betreuen diese Kinder in einem kleinen Team, wobei eine Pädagogin bzw. ein Pädagoge seinen Lebensmittelpunkt für mehrere Tage pro Woche in die Gruppe verlagert, also Tag und Nacht in der Gruppe lebt. Je nach Kinderdorforganisation gibt es hier unterschiedliche Formen, wie das organisiert ist.
Die tägliche Arbeit der Kinderdorfpädagog*innen unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Alltag von Eltern (daher auch die Bezeichnung Kinderdorfmutter bzw. Kinderdorfvater). Sie leben mit den anvertrauten Kindern in einem Haus und gestalten die häusliche Umgebung nach eigenen Vorstellungen. Sie erziehen Kinder und Jugendliche zu Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, durch aufmerksame, respekt- und liebevolle Unterstützung bringen sie den Kindern und Jugendlichen Urteilsvermögen, Respekt usw. bei. Sie übernehmen stellvertretend alle Aufgaben von leiblichen Eltern und werden zu verlässlichen Bezugsperson für die ihnen anvertrauten Kinder, wobei sie Fachleute mit pädagogischem Wissen sind. Es geht darum, Kindern, die belastende Erfahrungen mitbringen, ein Zuhause, Zuwendung und professionelle Unterstützung zu geben.
Kinderdorfpädagog*innen kümmern sich um die Ausbildung ihrer Kinder, um die Hausübungen, Freizeitbeschäftigungen, Ausflüge und Urlaube, sie pflegen sie, wenn sie krank sind und helfen bei Problemen – kurz gesagt, sie teilen „Freud und Leid“ mit den Kindern in ihrer Kinderdorffamilie. Sie erledigen auch alle Arbeiten, die im Rahmen der Haushaltsführung anfallen, wie z. B. Kochen, Waschen, Putzen, Aufräumen, Bügeln, Einkaufen.
Die wichtigsten Arbeitsmittel der Kinderdorfpädagog*innen sind sie selbst. Nur als gefestigte Person ist man den Aufgaben einer Kinderdorfpädagogin / eines Kinderdorfpädagogen gewachsen und kann den Kindern die Stabilität geben, die sie in ihrem Leben vor Eintritt ins Kinderdorf nicht gefunden haben.
Kinderdorfpädagog*innen arbeiten mit Ge- und Verbrauchsgegenständen, die man für die Haushaltsführung benötigt, wie z. B. Bügeleisen, Staubsauger und Küchenutensilien, Lebensmittel, Reinigungsmittel. Sie verwenden auch Spielsachen, Bastelmaterialien und Bücher zum Vorlesen, digitale Medien, Computer, Schulbücher und Lernmaterialien usw.
Kinderdorfpädagog*innen arbeiten immer im Team. Sie leben im Kinderdorf meist mit vier bis fünf Kindern jeden Alters in einem Haus, in dem sie den gesamten Haushalt führen. Im Kinderdorf gibt es verschiedene soziale Einrichtungen wie z. B. Lernhilfen oder Freizeitangebote, die von einem Team an pädagogischen Mitarbeiter*innen organisiert werden, Therapieangebote für die betreuten Kinder oder psychologische Beratung bzw. Supervision für sich selbst.
Die Dorfgemeinschaft ist ein Netzwerk, in dem die Pädagog*innen Austausch und Unterstützung finden. Die direkten Vorgesetzten der Pädagog*innen sind die Dorfleiter*innen (siehe Dorfleiter*in (Kinderdorf)), mit denen ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Weiters arbeiten sie mit pädagogischen, medizinischen und psychologischen Fachkräften zusammen (siehe z. B. Sozialpädagoge / Sozialpädagogin, Pädagoge / Pädagogin, Psychologe / Psychologin, Arzt / Ärztin).
Die Arbeitszeiten von Kinderdorfpädagog*innen sind davon abhängig, wie ihre Betreuungsarbeit organisiert ist. Es gibt Modelle in denen die Pädagog*innen ihren Lebensmittelpunkt für 4 bis 6 Tage und Nächte pro Woche vollständig in die Kinderdorffamilie verlegen und darüber hinaus von anderen Pädagog*innen in einem familienpädagogischen Dienstrad unterstützt werden. In andere Modelle wechseln die Pädagog*innen nach einigen Monaten die Gruppe und es gibt auch Modelle ohne Verlagerung des Lebensmittelpunkts in die Gruppe. Konkrete Infos zu den verschiedenen Möglichkeiten findest du bei den Kinderdorforganisationen.
Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinderdorfpädagog*innen bieten:
Kinderdorfpädagog*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.
Trägerorganisationen für Kinderdörfer führen regelmäßig Seminare und Schulungen zu unterschiedlichen relevanten Themen für ihre Mitarbeiter*innen durch.
Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten in vielen relevanten Bereichen Kurse und Lehrgänge an, die auch für Kinderdorfpädagog*innen relevant sein können, beispielsweise zu kaufmännisches und organisatorischen Themen. Außerdem stellen Universitäts- und Fachhochschullehrgänge bzw. Weiterbildungsstudien eine gute Möglichkeit dar, sich in relevanten Bereichen weiterzubilden und höher zu qualifizieren, beispielsweise auch in Form eines Zweitstudiums.
Des Weiteren ist für Kinderdorfpädagog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften (online und offline), der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.
Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:
Interkulturalität | Der Begriff Interkulturalität bezeichnet die Beziehung und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Interkulturalität bedeutet z. B., dass in Situationen wie etwa am Arbeitsplatz MitarbeiterInnen aus verschiedenen Kulturen gleichberechtigt behandelt werden. |
Pädagogik | Erziehungswissenschaft oder die Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung. |
Supervision | Supervision hilft Menschen mit psychisch belastenden Berufen, wie z. B. Elementarpädagogen/-pädagoginnen, Therapeut*innen, ihr berufliches Handeln zu überdenken und zu gestalten. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten und belastenden Situationen werden neue Einsichten gewonnen. |