Kinderdorfpädagoge / Kinderdorfpädagogin

Kinderdörfer sind Einrichtungen, die Kindern, deren Eltern sich nicht (oder nicht mehr) um sie kümmern können, ein neues zu Hause bieten. In Kinderdörfern leben Kinder und Jugendliche mit Kinderdorfpädagog*innen (Kinderdorfmüttern und -vätern) wie in einer Familie in Wohnhäusern zusammen. Es werden auch Therapieangebote, Lernhilfen oder Freizeitangebote von den pädagogischen Mitarbeiter*innen organisiert. Dabei leisten die Kinderdorfmütter und -väter Erziehungsarbeit und verrichten alle anfallenden Hausarbeiten, helfen ihren Kindern bei den Hausaufgaben, spielen mit ihnen usw. Sie arbeiten gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen des Kinderdorfes, der Kinderdorfleitung sowie mit pädagogischen, medizinischen und therapeutischen Fachleuten zusammen.

Beruf mit schulischer (Fach-)ausbildung
Hauptberuf

Tätigkeiten und Aufgaben

  • Kinder und Jugendliche betreuen und begleiten, damit sie u. a. Selbstvertrauen, Eigenständigkeit, Urteilsvermögen und Respekt lernen
  • Kinder und Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen in die Familie integrieren, auf deren Bedürfnisse individuell eingehen
  • bei der Schul- und Berufswahl helfen, die Kinder und Jugendlichen bei den Hausübungen betreuen
  • Freizeitaktivitäten planen und durchführen, mit den Kindern spielen
  • mit einen Team an pädagogischen Mitarbeiter*innen und der Dorfleitung zusammenarbeiten (z. B. individuelle Erziehungspläne entwickeln und absprechen)
  • auf die Gesundheit der Kinder achten (Besuche bei Ärzt*innen, Therapeut*innen usw.)
  • einen Haushalt führen (Kochen, Waschen, Putzen, Bügeln, Einkaufen etc.), mit Haushaltsgeld wirtschaften, die Kinder und Jugendlichen bei der Haushaltsführung integrieren

In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.

Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:

  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • selbstständiges Arbeiten
  • Einsatzfreude
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit)
  • Lernbereitschaft

Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.

DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.

    Fachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

  • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
  • Datensicherheit und Datenschutz
  • Ernährungskompetenz
  • gestalterische Fähigkeit
  • gute Beobachtungsgabe
  • gute Deutschkenntnisse
  • Kochen können

     

    Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

  • Bereitschaft zum Zuhören
  • Durchsetzungsvermögen
  • Einfühlungsvermögen
  • Hilfsbereitschaft
  • Integrationsvermögen
  • interkulturelle Kompetenz
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Kontaktfreude
  • Motivationsfähigkeit
  • soziales Engagement
  • Verständnis für Jugendliche und Kinder

     

    Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

  • Aufmerksamkeit
  • Begeisterungsfähigkeit
  • Belastbarkeit / Resilienz
  • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
  • Freundlichkeit
  • Geduld
  • Gesundheitsbewusstsein

     

    Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

  • gepflegtes Erscheinungsbild

     

    Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

  • Koordinationsfähigkeit
  • Kreativität
  • Organisationsfähigkeit
  • Planungsfähigkeit
  • Problemlösungsfähigkeit

Voraussetzung für die Ausübung des Berufes Kinderdorfpädagoge/-pädagogin ist eine sozialpädagogische Ausbildung bzw. mitunter die Bereitschaft eine solche nachzuholen. Nach erfolgreichem Aufnahmeverfahren begleiten die Anwärter*innen in Ausbildung ein Jahr lang eine bestehende Kinderdorf-Familie und absolvieren berufsbegleitend verschiedene Ausbildungsmodule im Themenbereich Familienpädagogik. Nach dem Ausbildungsjahr kann eine eigene Kinderdorf-Familie übernommen werden.

Art: Schulausbildung

Dauer: 5 Jahre

Form: Vollzeit

Voraussetzungen: kommend aus:

  • Allgemein bildender höhere Schule (AHS): positiver Abschluss 4. oder einer höheren Klasse
  • Mittelschule (MS): erfolgreicher Abschluss der vierten Klasse Mittelschule bei Beurteilung aller leistungsdifferenzierten Pflichtgegenstände (Deutsch, Mathematik, Fremdsprache) gemäß dem Leistungsniveau Standard AHS oder eine Beurteilung gemäß Leistungsniveau „Standard“ nicht schlechter als „Gut“;
    ansonsten Aufnahmeprüfung in den schlechter beurteilten Gegenständen
  • Polytechnische Schule (PTS): positiver Abschluss auf der 9. Schulstufe
  • erfolgreicher Abschluss der 1. Klasse einer berufsbildenden mittleren Schule
  • Eignungsprüfung

Abschluss:

Reife- und Diplomprüfung (Matura)

Berechtigungen:

Befähigung zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in Horten, Heimen und Tagesheimstätten sowie in der außerschulischen Jugendarbeit.

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/

Adressen:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Bildungsanstalt für Sozialpädagogik des Kärntner Caritasverbandes
Viktringer Ring 40
9020 Klagenfurt

Tel.: +43 (0)463 567 29 -0
email: hlw-caritas@bildung-ktn.gv.at
Internet: https://hlw.caritas-kaernten.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Fachrichtung Sozialmanagement für den Sozial- und Gesundheitsbereich

Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege

Fachschule für Sozialberufe mit Pflegevorbereitung

Zweijährige Schule für Sozialdienste

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik


Bildungsanstalt für Sozialpädagogik in Zwettl
Klosterstraße 10
3910 Zwettl

Tel.: +43 (0)2822 / 523 18 -18
email: sekretariat@hlwzwettl.ac.at
Internet: http://www.basopzwettl.ac.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik


Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)


Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden

Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik


Bildungscampus Graz der Caritas der Diözese Graz-Seckau
Grabenstraße 41
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 8015 430
email: office@hlw-caritas.st
Internet: https://www.diesozialschule.at/

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe – Fachrichtung Sozialmanagement

Fachschule für Sozialberufe


Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Bildungsanstalt für Sozial- und Elementarpädagogik, Institut Sta. Christiana – Wien 23
Willergasse 55
1230 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 888 41 43 -22
Fax: +43 (0)1 / 888 41 43 -27
email: hlw23@stachristiana.at
Internet: https://www.stachristiana.at/index.php/hlw-rodaun

Schwerpunkte:

Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Mensch und Tier
  • Vertiefung Freizeit und Soziales

Fachschule für wirtschaftliche Berufe – Vertiefung Bewegung | Sport | Kreativität

Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe:

  • Vertiefung Business Basics
  • Vertiefung Gastronomie und Hotellerie

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik (ab Schuljahr 2025/26)

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige mit Zusatzausbildung Hort


Art: Fachhochschullehrgang

Dauer: 5 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Mindestalter 19 Jahre bei Lehrgangsbeginn
  • abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura
  • schriftlicher Test und Aufnahmeassessment

Abschluss: Akademischer Sozialpädagogischer Fachbetreuer, Akademische Sozialpädagogische Fachbetreuerin

Info:

Neben Grundlagenfächern sind die spezifischen Bedingungen der Tätigkeit im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe Schwerpunkte der Ausbildung. Auf Basis der gesetzlichen Vorgaben und der speziellen Anforderungen im Handlungsfeld werden die Teilnehmer*innen qualifiziert, in den unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen gezielt sozialpädagogisch tätig zu werden. Integrierter Bestandteil des Lehrgangs ist die Entwicklung von Handlungs-, sozialen und persönlichen Kompetenzen der Teilnehmer*innen, da sozialpädagogisches Handeln überwiegend durch kompetente Beziehungsgestaltung wirkt. Dabei wird besonders auf die vielschichtige Thematik der Kinder- und Jugendhilfe eingegangen.

Zielgruppen: Der Lehrgang richtet sich sowohl an Berufs- und Quereinsteiger*innen als auch an praktizierende Sozialpädagog*innen zur Kompetenzerweiterung.

Entsprechend der gemeinsamen Handlungsfeldlogik bietet die FH Oberösterreich an der Fakultät Linz einen Bachelor- und Masterstudiengang für Soziale Arbeit an. Für Absolvent*innen des Lehrgangs „Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in“ gibt es eine hohe Durchlässigkeit zum Bachelor- und Masterstudiengang Soziale Arbeit.

Praktikum:

  • 140 Stunden Informationspraktikum
  • 300 Stunden begleitetes Praktikum
  • 760 Stunden Berufspraktikum

Kosten: EUR 363,36 pro Semester

Tätigkeitsbereich:
Sozialpädagogische Fachbetreuer*innen arbeiten sowohl mobil als auch stationär im Berufsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Die Aufgabenbereiche umfassen dabei u. a. Erziehung und Betreuung im Alltag, Förderung von und Erweiterung der Erziehungskompetenz von Eltern und Bezugspersonen, Unterstützung bei der schulischen und beruflichen Ausbildung, Begleitung, Unterstützung und Stabilisierung bei Krisensituationen, interdisziplinäre Fallarbeit und Zusammenarbeit mit Netzwerkpartner*innen.

Weitere Infos: https://fh-ooe.at/weiterbildung/master-lehrgaenge/akademische-r-sozialpaedagogische-r-fachbetreuer-in

Adressen:

FH Oberösterreich – Campus Linz – Medizintechnik und Angewandte Sozialwissenschaften
Garnisonstraße 21
4020 Linz

Tel.: +43 (0)5 0804 50
Fax: +43 (0)5 0804 52105
email: info@fh-linz.at
Internet: https://fh-ooe.at/campus-linz

Dauer: 6 Semester

Form: Dual

Voraussetzungen:

  • 1. Allgemeine Universtitätsreife:
    • Reifeprüfung (AHS, BHS, Berufsreifeprüfung, Studienberechtigungsprüfung oder
    • gleichwertiges ausländisches Zeugnis oder
    • ein International Baccalaureat (IB) Diploma oder Europäisches Abiturzeugnis oder
    • ein Abschluss eines mindestens dreijährigen Studiums an einer anerkannten inländischen oder ausländischen postsekundären Bildungseinrichtung
  • 2. Facheinschlägige berufliche Qualifikation (Lehre, BMS) mit Zusatzprüfungen
    • Die Überprüfung der Facheinschlägigkeit sowie die Festlegung der erforderlichen Zusatzprüfungen erfolgt durch die Studiengangsleitung.

Abschluss: Bachelor of Arts in Science (BA)

Berechtigungen:

Berufsbefähigung Sozialpädagoge/Sozialpädagogin

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen Masterstudiengängen

Info:

Sozialpädagog*innen gestalten den Alltag für und mit Personen, die Hilfe benötigen. Sie unterstützen Lernprozesse und begleiten Menschen durch schwierige Phasen ihres Lebens. Im Beruf arbeiten Sozialpädagog*innen größtenteils mit Menschen mit turbulenten Biografien.

Kosten: 363,36 Euro (für Studierende aus Drittstaaten: 1.500 Euro) + ÖH-Beitrag

Organisation: berufsbegleitend oder dual
Ein duales Studium bereitet ideal auf die Anforderungen des Arbeitslebens vor. Im Fokus der Sozialpädagog*innen: Bildung im Sozialen.

Studieninhalte

Im Bachelor-Studiengang Sozialpädagogik erhalten die Studierenden eine generalistische Ausbildung auf Hochschulniveau. Neben der Kinder- und Jugendhilfe wird das ganze Spektrum der Sozialen Arbeit abgedeckt.

Die Ausbildung schafft einen Schulterschluss von Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Die Studieninhalte orientieren sich am aktuellen Bedarf der Praxis.

Vertiefungsmöglichkeiten

Im Rahmen der Module „Praxisfelder“ und „Methodisches Handeln“ können die Studierenden aus einem erweiterten Lehrveranstaltungsangebot auswählen. Das ermöglicht ihnen Spezialisierungen während des Studiums.

Professionelles Handeln

In diesem Modul erlernen die Studierenden ihr professionelles Handeln auf Basis von theoretischem Wissen und Erfahrung in Bezug zu setzen und im fachlichen Diskurs zu verorten. Sie hinterfragen das eigene professionelle Tun und reflektieren die Bedeutung eigener Normen und Werthaltungen.

Weitere Infos: https://www.ustp.at/de/studium/soziales/sozialpaedagogik

Adressen:

Hochschule für Angewandte Wissenschaften St. Pölten GmbH
Campus-Platz 1
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 313 228 -200
email: csc@ustp.at
Internet: https://www.ustp.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Arts (MA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.uni-graz.at/de/studium/masterstudien/sozialpaedagogik/

Adressen:

Universität Graz – Karl-Franzens-Universität Graz
Universitätsplatz 3
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 380 -1066
Fax: +43 (0)316 / 380 -9030
email: 4students@uni-graz.at
Internet: https://studien.uni-graz.at/

Art: Masterstudium

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

abgeschlossenes facheinschlägiges Bachelorstudium

Abschluss:

Master of Arts (MA)

Berechtigungen:

Zugangsberechtigung zu facheinschlägigen PhD-Studien

Weitere Infos: https://www.aau.at/studien/master-sozialpaedagogik/

Adressen:

Universität Klagenfurt – Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Universitätsstraße 65-67
9020 Klagenfurt am Wörthersee

Tel.: +43 463 2700
Fax: +43 (0)463 2700 -9299
email: uni@aau.at
Internet: https://www.aau.at/

Art: Kolleg

Dauer: 4 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura) oder Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • Eignungsprüfung

Abschluss:

Diplomprüfung zur Sozialpädagogik

Berechtigungen:

Befähigung zur professionellen Arbeit im gesamten sozialpädagogischen Arbeitsfeld (z. B. Horte, Heime, Wohngemeinschaften, Tagesbetreuungseinrichtungen, Förderzentren, Kriseneinrichtungen, Jugendzentren und mobile Jugendarbeit)

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/

Adressen:

Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)


Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden

Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik


Kolleg für Sozialpädagogik Diözese Linz
Salesianumweg 3
4020 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 772 666 -4753
Fax: +43 (0)732 / 797 306 -1010
email: office@spk-linz.at
Internet: https://www.spk-linz.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Kolleg für Sozialpädagogik Liezen
Dr.-Karl-Renner-Ring 40
8940 Liezen

Tel.: +43 (0)50 248 072
email: office@bafep-liezen.at
Internet: https://www.bafep-liezen.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Kolleg für Sozialpädagogik und Elementarpädagogik Augustinum Diözese Graz-Seckau
Lange Gasse 2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 581 670 -27
Fax: +43 (0)316 / 581 670 -11
email: sozialpaedagogik@augustinum.at
Internet: https://sozialpaedagogik.augustinum.at

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige


Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams

Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige


Art: Kolleg

Dauer: 4 bis 6 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura), Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • Eignungsprüfung in den Bereichen Musik, Kommunikation, Werken / Bildnerische Erziehung sowie Turnen

Abschluss:

Diplomprüfung zur Sozialpädagogik

Berechtigungen:

  • Uneingeschränkte Studienberechtigung (voller Hochschulzugang)
  • Befähigung zur professionellen Arbeit im gesamten sozialpädagogischen Arbeitsfeld (z. B. Horte, Heime, Wohngemeinschaften, Tagesbetreuungseinrichtungen, Förderzentren, Kriseneinrichtungen, Jugendzentren und mobile Jugendarbeit)

Info:

Kurzbeschreibung: Kollegs für Sozialpädagogik vermitteln eine berufspraktische Ausbildung zur Sozialpädagogin/zum Sozialpädagogen.

Zielgruppe: Personen, z. B. AHS-Absolventen und Absolventinnen, die nach der Reifeprüfung die Diplomprüfung der Bildungsanstalt für Sozialpädagogik anstreben.

Ausbildungsdauer meist 6 Semester, in Ausnahmefällen mit intensiveren Präsenzphasen auch 4 Semester.

Kosten: Abhängig vom Anbieter

Inhalt:

  • Pädagogik/Psychologie/Soziologie
  • Didaktik, mit Erweiterungsbereichen
  • Inklusive Pädagogik
  • Praxis der Sozialpädagogik und supervisorische Begleitung
  • Kommunikation, Gruppendynamik
  • Lernbegleitung
  • Sozialmanagement und Recht
  • Gesundheit und Ernährung; Ernährung mit praktischen Übungen
  • Musikerziehung
  • Rhythmisch-musikalische Erziehung
  • Instrumentalunterricht/Gitarre
  • Bildnerische Erziehung, Werkerziehung, Textiles Gestalten
  • Bewegungserziehung, Bewegung und Sport
  • Kreativ-sportlicher Erweiterungsbereich
  • Kinder- und Jugendliteratur, Theaterpädagogik, Medienpädagogik
  • Religion
  • Wissenschaftliches Arbeiten
  • Selbsterfahrung
  • Praxis-Supervision

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/

Adressen:

Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Sozialpädagogik Oberwart
Dornburggasse 93
7400 Oberwart

Tel.: +43 (0)3352 / 323 55 -0
Fax: +43 (0)3352 / 323 55 -17
email: s109810@bildung.gv.at
Internet: https://www.bafep-oberwart.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Fachschule für pädagogische Assistenzberufe

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Bundes-Bildungsanstalt für Elementar- und Sozialpädagogik St. Pölten
Dr.-Theodor-Körner-Straße 8
3100 St. Pölten

Tel.: +43 (0)2742 / 743 54
Fax: +43 (0)2742 / 716 84
email: bafep.stpoelten@noeschule.at
Internet: https://basop-bafep-stp.ac.at/

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Elementarpädagogik für Berufstätige (auslaufend)


Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden

Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik


Kolleg für Sozialpädagogik Diözese Linz
Salesianumweg 3
4020 Linz

Tel.: +43 (0)732 / 772 666 -4753
Fax: +43 (0)732 / 797 306 -1010
email: office@spk-linz.at
Internet: https://www.spk-linz.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Ausbildungszentrum der Caritas Salzburg
Schießstandstraße 45
5061 Salzburg

Tel.: +43 (0)5 / 1760 -7160
email: bildung@sob-caritas.at
Internet: https://www.sob-caritas.at

Schwerpunkte:

Schule für Sozialbetreuungsberufe:

  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fachniveau)
  • Schwerpunkt Familienarbeit (Diplomniveau)

Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:

  • Schwerpunkt Altenarbeit (Fachniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fachniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Diplom- und Fachniveau)

Ausbildung Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit für Pflegeassistent*innen (Quereinstieg)

Ausbildung zur Fach-Sozialhilfe

Ausbildung zur Heimhilfe

Ausbildung zur Heimhilfe + UBV-Modul (Unterstützung in der Basisversorgung)

Vorbereitungslehrgang Schulen für Sozialbetreuungsberufe

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Bundes-Bildungsanstalt für Elementarpädagogik und Kolleg für Sozialpädagogik Liezen
Dr.-Karl-Renner-Ring 40
8940 Liezen

Tel.: +43 (0)50 248 072
email: office@bafep-liezen.at
Internet: https://www.bafep-liezen.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Elementarpädagogik

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Kolleg für Sozialpädagogik und Elementarpädagogik Augustinum Diözese Graz-Seckau
Lange Gasse 2
8010 Graz

Tel.: +43 (0)316 / 581 670 -27
Fax: +43 (0)316 / 581 670 -11
email: sozialpaedagogik@augustinum.at
Internet: https://sozialpaedagogik.augustinum.at

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige


Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams

Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige


Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe
Am Garnmarkt 12
6840 Götzis

Tel.: +43 (0)5523 / 531 28 -0
email: office@kathi-lampert-schule.at
Internet: https://www.kathi-lampert-schule.at/

Schwerpunkte:

Schule für Sozialbetreuungsberufe:

  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fach- und Diplomniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Fach- und Diplomniveau)

Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:

  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fach- und Diplomniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Fach- und Diplomniveau)

Fachausbildung Integrative Behindertenbegleitung (IBB)

Sozialpädagogik für Diplom-Sozialbetreuer*innen (Aufbaumodul)

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe


BILDUNGSFORUM – Institut Dr. Rampitsch
Schottenfeldgasse 69
1070 Wien

Tel.: +43 (0)1 585 40 90
email: wien@bildungsforum.at
Internet: https://www.bildungsforum.at

Kolleg für Sozialpädagogik 1210 Wien
Schloßhofer Straße 4/6/3
1210 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 269 96 00 -0
Fax: +43 (0)1 / 269 96 00 -9
email: office@sozialpaedagogik.at
Internet: https://www.sozialpaedagogik.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige am Bildungsforum Institut Dr. Rampitsch
Schottenfeldgasse 69
1070 Wien

Tel.: +43 (0)1 585 40 90
email: wien@bildungsforum.at
Internet: https://www.bildungsforum.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


modas – Kolleg für Sozialpädagogik
Pfeilgasse 10-12/R4
1080 Wien

Tel.: +43 (0)1 / 402 56 15
email: office@modas.at
Internet: https://www.diebildungsakademie.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige


Dauer: 4 bis 6 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Reifeprüfung (Matura) oder Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
  • Eignungsprüfung

Abschluss:

Diplomprüfung zur/zum Elementarpädagogin/-pädagogen

Berechtigungen:

Befähigung zur professionellen Arbeit im gesamten sozialpädagogischen Arbeitsfeld (z. B. Horte, Heime, Wohngemeinschaften, Tagesbetreuungseinrichtungen, Förderzentren, Kriseneinrichtungen, Jugendzentren und mobile Jugendarbeit)

Info:

Ausbildungsdauer meist 6 Semester, in Ausnahmefällen mit intensiveren Präsenzphasen auch 4 Semester.

Kosten: Abhängig vom Anbieter

Weitere Infos: https://www.diakonie.at/unsere-angebote-und-einrichtungen/kolleg-fuer-sozialpaedagogik

Adressen:

Kolleg für Elementar- und Sozialpädagogik der Diakonie de La Tour
Sparkassenstraße 1
9560 Feldkirchen

Tel.: +43 (0)4276 / 371 11 -11
email: kolleg@diakonie-delatour.at
Internet: https://www.diakonie.at/zukunftsberufe

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige – Ausbildungsschwerpunkt Kind, Jugend & Familie

Kolleg für Elementarpädagogik für Berufstätige mit Zusatzausbildung Hort


Art: Lehrgang

Dauer: 4 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene sozialpädagogische Ausbildung bzw. Kindergartenpädagogik/Elementarpädagogik mit Hortprüfung
  • mindestens 2-jährige Berufspraxis

Abschluss:

Diplomprüfung zum*zur Erzieher*in für Inklusive Pädagogik (früher: Sondererzieher*in)

Berechtigungen: Tätigkeit im heil- und sonderpädagogischen Arbeitsfeld

Info:

Kosten: abhängig vom Anbieter

Der Lehrgang vermittelt eine theoretisch und praktisch orientierte Zusatzausbildung für die sozialpädagogische Tätigkeit im heil- und sonderpädagogischen Arbeitsfeld.

Weitere Infos: https://www.abc.berufsbildendeschulen.at/

Adressen:

Bundesinstitut für Sozialpädagogik Baden
Elisabethstraße 14-16
2500 Baden

Tel.: +43 (0)2252 / 482 82
Fax: +43 (0)2252 / 488 12
email: bisop@bisopbaden.ac.at
Internet: https://www.bisopbaden.ac.at

Schwerpunkte:

Bildungsanstalt für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik


Institut für Sozialpädagogik der Diözese Innsbruck in Stams
Stiftshof 1
6422 Stams

Tel.: +43 (0)5263 / 52 53 -22
Fax: +43 (0)5263 / 52 53 -29
email: sozialpaedagogik.stams@isp-stams.at
Internet: https://sozialpaedagogik-stams.at/

Schwerpunkte:

Kolleg für Sozialpädagogik

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Lehrgang für inklusive Sozialpädagogik für Berufstätige


Dauer: 3 Semester

Form: Berufsbegleitend

Voraussetzungen:

Diplomabschluss der Schule für Sozialbetreuungsberufe in Behindertenarbeit BA, Behindertenbegleitung BB, Familienarbeit F oder Diplomabschluss der Lehranstalt für Heilpädagogische Berufe

Abschluss:

Abschlussprüfung

Berechtigungen:

Berufsausübung in sozialpädagogischen Berufsfeldern

Info:

Dauer: Das Aufbaumodul Sozialpädagogik ist dual und umfasst 630 Stunden Theorie und mindestens 600 Stunden Anstellung in einer sozialpädagogischen Einrichtung im Jahr der theoretischen Ausbildung.

Weitere Infos: https://www.kathi-lampert-schule.at/

Adressen:

Kathi-Lampert-Schule für Sozialbetreuungsberufe
Am Garnmarkt 12
6840 Götzis

Tel.: +43 (0)5523 / 531 28 -0
email: office@kathi-lampert-schule.at
Internet: https://www.kathi-lampert-schule.at/

Schwerpunkte:

Schule für Sozialbetreuungsberufe:

  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fach- und Diplomniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Fach- und Diplomniveau)

Schule für Sozialbetreuungsberufe für Berufstätige:

  • Schwerpunkt Behindertenarbeit (Fach- und Diplomniveau)
  • Schwerpunkt Behindertenbegleitung (Fach- und Diplomniveau)

Fachausbildung Integrative Behindertenbegleitung (IBB)

Sozialpädagogik für Diplom-Sozialbetreuer*innen (Aufbaumodul)

Kolleg für Sozialpädagogik für Berufstätige

Vorbereitungslehrgang der Schulen für Sozialbetreuungsberufe


Selbstständigkeit

Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist z. B. gegeben durch:

reglementierte Gewerbe:

  • Lebens- und Sozialberatung (BGBl. II Nr. 140/2003; Novelle durch BGBl. II Nr. 112/2006 sowie BGBl. II 116/2022)

Für die Ausübung eines reglementierten Gewerbes sind, neben der Erfüllung der allgemeinen Voraussetzungen, Befähigungsnachweise zu erbringen, die in den angeführten Bundesgesetzblättern festgelegt sind.
Downloadmöglichkeit der Zugangsvoraussetzung und Prüfungsordnungen (Bundesgesetzblätter): Wirtschaftskammer Österreich: Prüfungs- und Befähigungsnachweise für reglementierte Gewerbe


ALLGEMEINE HINWEISE:

Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.

In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.

Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
  • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
  • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:

Alternativen (Auswahl)

Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

Berufsinfos werden zur Verfügung gestellt von:

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Arbeitsbereiche

Kinderdörfer bieten Kindern und Jugendlichen, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können bzw. deren Rückkehr in ihre Familie unwahrscheinlich bzw. unmöglich ist, ein neues Zuhause. Die Kinder und Jugendlichen wachsen in familienähnlichen Gemeinschaften auf, bis sie selbstständig für sich sorgen können. In Kinderdörfern leben meist vier bis fünf junge Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts wie Geschwister mit einem kleinen Team von Pädagog*innen (Kinderdorfmütter und Kinderdorfväter) in einem Haus. Oft handelt es sich dabei auch um „echte“ Geschwisterpaare. Kinder, die oft mit schmerzlichen Erfahrungen in ein Kinderdorf (z. B. SOS-Kinderdorf) kommen, finden dort ein stabiles Umfeld und Menschen, zu denen sie verlässliche und tragfähige Beziehungen innerhalb einer Familienstruktur aufbauen können.

Kinderdorfpädagog*innen betreuen diese Kinder in einem kleinen Team, wobei eine Pädagogin bzw. ein Pädagoge seinen Lebensmittelpunkt für mehrere Tage pro Woche in die Gruppe verlagert, also Tag und Nacht in der Gruppe lebt. Je nach Kinderdorforganisation gibt es hier unterschiedliche Formen, wie das organisiert ist.

Die tägliche Arbeit der Kinderdorfpädagog*innen unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum vom Alltag von Eltern (daher auch die Bezeichnung Kinderdorfmutter bzw. Kinderdorfvater). Sie leben mit den anvertrauten Kindern in einem Haus und gestalten die häusliche Umgebung nach eigenen Vorstellungen. Sie erziehen Kinder und Jugendliche zu Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit, durch aufmerksame, respekt- und liebevolle Unterstützung bringen sie den Kindern und Jugendlichen Urteilsvermögen, Respekt usw. bei. Sie übernehmen stellvertretend alle Aufgaben von leiblichen Eltern und werden zu verlässlichen Bezugsperson für die ihnen anvertrauten Kinder, wobei sie Fachleute mit pädagogischem Wissen sind. Es geht darum, Kindern, die belastende Erfahrungen mitbringen, ein Zuhause, Zuwendung und professionelle Unterstützung zu geben.

Kinderdorfpädagog*innen kümmern sich um die Ausbildung ihrer Kinder, um die Hausübungen, Freizeitbeschäftigungen, Ausflüge und Urlaube, sie pflegen sie, wenn sie krank sind und helfen bei Problemen – kurz gesagt, sie teilen „Freud und Leid“ mit den Kindern in ihrer Kinderdorffamilie. Sie erledigen auch alle Arbeiten, die im Rahmen der Haushaltsführung anfallen, wie z. B. Kochen, Waschen, Putzen, Aufräumen, Bügeln, Einkaufen.

Arbeitsmittel

Die wichtigsten Arbeitsmittel der Kinderdorfpädagog*innen sind sie selbst. Nur als gefestigte Person ist man den Aufgaben einer Kinderdorfpädagogin / eines Kinderdorfpädagogen gewachsen und kann den Kindern die Stabilität geben, die sie in ihrem Leben vor Eintritt ins Kinderdorf nicht gefunden haben.
Kinderdorfpädagog*innen arbeiten mit Ge- und Verbrauchsgegenständen, die man für die Haushaltsführung benötigt, wie z. B. Bügeleisen, Staubsauger und Küchenutensilien, Lebensmittel, Reinigungsmittel. Sie verwenden auch Spielsachen, Bastelmaterialien und Bücher zum Vorlesen, digitale Medien, Computer, Schulbücher und Lernmaterialien usw.

Arbeitsumfeld

Kinderdorfpädagog*innen arbeiten immer im Team. Sie leben im Kinderdorf meist mit vier bis fünf Kindern jeden Alters in einem Haus, in dem sie den gesamten Haushalt führen. Im Kinderdorf gibt es verschiedene soziale Einrichtungen wie z. B. Lernhilfen oder Freizeitangebote, die von einem Team an pädagogischen Mitarbeiter*innen organisiert werden, Therapieangebote für die betreuten Kinder oder psychologische Beratung bzw. Supervision für sich selbst.

Die Dorfgemeinschaft ist ein Netzwerk, in dem die Pädagog*innen Austausch und Unterstützung finden. Die direkten Vorgesetzten der Pädagog*innen sind die Dorfleiter*innen (siehe Dorfleiter*in (Kinderdorf)), mit denen ein regelmäßiger Austausch stattfindet. Weiters arbeiten sie mit pädagogischen, medizinischen und psychologischen Fachkräften zusammen (siehe z. B. Sozialpädagoge / Sozialpädagogin, Pädagoge / Pädagogin, Psychologe / Psychologin, Arzt / Ärztin).

Die Arbeitszeiten von Kinderdorfpädagog*innen sind davon abhängig, wie ihre Betreuungsarbeit organisiert ist. Es gibt Modelle in denen die Pädagog*innen ihren Lebensmittelpunkt für 4 bis 6 Tage und Nächte pro Woche vollständig in die Kinderdorffamilie verlegen und darüber hinaus von anderen Pädagog*innen in einem familienpädagogischen Dienstrad unterstützt werden. In andere Modelle wechseln die Pädagog*innen nach einigen Monaten die Gruppe und es gibt auch Modelle ohne Verlagerung des Lebensmittelpunkts in die Gruppe. Konkrete Infos zu den verschiedenen Möglichkeiten findest du bei den Kinderdorforganisationen.

Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinderdorfpädagog*innen bieten:

  • Kinderdorfeinrichtungen (z. B. SOS-Kinderdorf, ProJuventute)

Kinderdorfpädagog*innen sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist es, immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und das Fachwissen, die Methodenkompetenzen und sozialen Kompetenzen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

Trägerorganisationen für Kinderdörfer führen regelmäßig Seminare und Schulungen zu unterschiedlichen relevanten Themen für ihre Mitarbeiter*innen durch.

Weiterbildungseinrichtungen wie z. B. das Berufsförderungsinstitut (BFI) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) bieten in vielen relevanten Bereichen Kurse und Lehrgänge an, die auch für Kinderdorfpädagog*innen relevant sein können, beispielsweise zu kaufmännisches und organisatorischen Themen. Außerdem stellen Universitäts- und Fachhochschullehrgänge bzw. Weiterbildungsstudien eine gute Möglichkeit dar, sich in relevanten Bereichen weiterzubilden und höher zu qualifizieren, beispielsweise auch in Form eines Zweitstudiums.

Des Weiteren ist für Kinderdorfpädagog*innen die laufende Lektüre von Fachzeitschriften (online und offline), der Besuch von facheinschlägigen Seminaren, die Vernetzung bei Veranstaltungen und Kongressen und die Teilnahme an Expert*innennetzwerken (online und offline) eine wichtige Möglichkeit, um sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

Interkulturalität

Der Begriff Interkulturalität bezeichnet die Beziehung und den Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Interkulturalität bedeutet z. B., dass in Situationen wie etwa am Arbeitsplatz MitarbeiterInnen aus verschiedenen Kulturen gleichberechtigt behandelt werden.

Pädagogik

Erziehungswissenschaft oder die Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung.

Supervision

Supervision hilft Menschen mit psychisch belastenden Berufen, wie z. B. Elementarpädagogen/-pädagoginnen, Therapeut*innen, ihr berufliches Handeln zu überdenken und zu gestalten. Durch die bewusste Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten und belastenden Situationen werden neue Einsichten gewonnen.