Kommunikationswissenschafter*innen beschäftigen sich mit theoretischen und praktischen Fragen und Themenstellungen von Kommunikation als verbale und nonverbale zwischenmenschliche Interaktion. Kommunikation ist Informationsübertragung und Bedeutungszuweisung im weitesten Sinne und eine wichtige Kategorie sozialen Handelns. Kommunikationswissenschafter*innen untersuchen die Darstellungsweisen von Informationen in verschiedenen Medien und ihre Rezeption in der Öffentlichkeit.
Kommunikationswissenschafter*innen sind an Universitäten, in der Erwachsenenbildung, für Meinungsforschungsinstitute und vor allem im Medienbereich tätig und arbeiten mit Berufskolleg*innen und Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Medien und Kultur zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Berufliche Selbstständigkeit ist für Kommunikationswissenschafter*innen beispielsweise gegeben, indem sie ihre Tätigkeit freiberuflich als Wissenschafter*in ausüben:
Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessenvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist*in, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Dialektologie | = Bezeichnung für Mundartforschung |
Linguistik | = Sprachwissenschaft: Die Linguistik beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Erforschung der Sprache. Gegenstand der Forschung sind Laute, Wörter und Grammatiken spezifischer Sprachen, die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Sprachen oder die universalen Kennzeichen aller Sprachen. Die Linguistik kann auch die soziologischen und psychologischen Aspekte der Kommunikation untersuchen. |
Publizistik | Bereich der Beschäftigung mit allen die Öffentlichkeit interessierenden Angelegenheiten in Buch, Presse, Rundfunk, Film, Fernsehen; weiters Wissenschaft von den Massenmedien und ihrer Wirkung auf die Öffentlichkeit. |
Rezeption | 1) Aufnahme, Übernahme fremden Gedanken-, Kulturgutes, bes. die Übernahme des römischen Rechts |
Rezipient | Jemand, der einen Text, ein Werk der bildenden Kunst, ein Musikstück o.Ä. aufnimmt; Hörer*in, Leser*in, Betrachter*in |
Semantik | Teilgebiet der Linguistik (Sprachwissenschaft), Lehre von den Beziehungen zwischen Zeichen und Bezeichnetem. |
Semiotik | Teilgebiet der Linguistik (Sprachwissenschaft) sowie der Philosophie; Theorie der Zeichen; jedes Zeichen weist drei Aspekte auf: 1. das Zeichen selbst, 2. das Zeichen in Beziehung zu seinem Objekt, dem Bezeichneten und 3. das Zeichen in Beziehung zu seiner subjektiven Interpretation. |
Soziolekt | abgeleitet von 'Dialekt': spezieller Sprachgebrauch einer sozialen Gruppe, z.B. von bestimmten Berufsgruppen, Teenagern, Künstler*innen usw. |
Soziolinguistik | Teilgebiet der Linguistik, welche das Sprachverhalten von verschiedenen sozialen Gruppen untersucht. |
Syntax | = Satzlehre, Teilgebiet der Grammatik; Zusammenordnung, Wortfügung, Satzgefüge; korrekte Verknüpfung sprachlicher Einheiten |