Eventmanager*innen planen und organisieren Großveranstaltungen im Sport-, Kultur- und Unterhaltungsbereich, wie zum Beispiel Festivals, Konzerte, Konferenzen, Tagungen und Messen. Im privatwirtschaftlichen Bereich organisieren sie für Unternehmen diverse Marketing-, PR- und Verkaufsveranstaltungen.
Eventmanager*innen beurteilen das Zielpublikum (das den Event besuchen wird), holen Angebote von Serviceanbietern (Musik, Catering, Dekoration) ein und bestimmen und buchen den Veranstaltungsort („Location“). Sie wickeln den Telefon-, E-Mail- und Schriftverkehr ab, erstellen das Event-Programm und versenden Einladungen, Prospekte und Broschüren.
Eventmanager*innen arbeiten beispielsweise im Team mit Fachkräften aus den Bereichen Werbung, PR, Event-Technik und Catering zusammen.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung besteht unter anderem durch:
Freie Gewerbe:
Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.
Liste der Freien Gewerbe:
ALLGEMEINE HINWEISE:
Selbstständige Tätigkeiten sind alle Tätigkeit, die du in eigener Verantwortung (also nicht angestellt), regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben willst. Für viele dieser Tätigkeiten brauchst du eine Gewerbeberechtigung. Es gibt aber auch sogenannte Freie Berufe (freiberufliche Tätigkeiten) und land- und forstwirtschaftliche Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Auch für viele dieser Tätigkeiten gibt es eigene Rechtsvorschriften für die selbstständige Berufsausübung, manche können aber auch ohne besondere Voraussetzungen selbstständig ausgeübt werden.
In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (egal, ob im Rahmen eines Gewerbes, als freiberufliche Tätigkeit, im Rahmen eines Land- und forstwirtschaftlichen Betriebes) musst du diese bei der zuständigen Sozialversicherungsanstalt und dem zuständigen Finanzamt melden. Je nach selbstständiger Tätigkeit gibt es noch andere Meldepflichten oder Register, in die du dich eintragen musst.
Selbstständige Tätigkeiten, für die eine Gewerbeberechtigung erforderlich ist, musst du außerdem bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat) anmelden.
Unabhängig von einem oft notwendigen Befähigungsnachweis musst du dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:
Für weitere Informationen schau dir unseren Thementext Im Fokus: Selbstständigkeit an oder nutze eine der folgenden Quellen und Kontakte:
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Briefing | engl. to brief = zusammenfassen, austauschen und auf den laufenden Stand bringen, eine Kurzfassung erstellen; vor allem wichtig bei laufenden Projekten. |
Fundraising | Fundraising bezeichnet die professionelle Beschaffung von Geldmitteln bzw. die Werbung um Geldspenden für Wohltätigkeitszwecke. |
Incentive Events | engl.: incentive = Anreiz, Ansporn; Incentive Events sind bestimmte Veranstaltungen, Workshops oder Präsentationen für Kund*innen, Franchisenehmer*innen, Mitarbeiter*innen etc., die darauf ausgerichtet sind, die Beziehung der Besucher*innen zum Unternehmen zu stärken (z.B. die Motivation, das Kaufverhalten etc. zu fördern). |
Public Marketing | engl. für: Öffentlichkeits-Marketing; Gesamtheit aller Marketing-Maßnahmen, die auf die allgemeine Öffentlichkeit ausgerichtet sind. |
Public Relations (PR) | Public Relations (PR) oder auch "Öffentlichkeitsarbeit", umfasst alle Maßnahmen, das Ansehen bzw. den Bekanntheitsgrad einer Person, einer Institution oder eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu fördern und zu verbessern. Beispiele für PR-Maßnahmen sind Imagewerbung durch Inserate und TV-Spots, Presseaussendungen, Unternehmensblogs (Corporate Blogs), Vorträge, Pressekonferenzen, Publikationen, Teilnahme an Ausstellungen, PR-Events, gemeinnützigen Aktionen sowie die Schulung und Information der Mitarbeiter*innen (interne PR). |
Rider | auch "Stage Rider" oder "Technical Rider" genannt ist Teil des Vertrages zwischen Veranstalter*in und Künstler*in und wird im Vorfeld übermittelt. Das Dokument enthält Informationen darüber, was Künstler*innen (Musiker*innen, Bands, Theatergruppen, Performance-Gruppen) für ihren Auftritt benötigen z. B. technisches Equipment, Ausstattungsmaterialien, Licht- oder Soundtechnik. Im Rider werden auch persönliche Wünsche der Künstler*innen erfasst z. B. Art der Verpflegung, Gestaltung und Ausstattung des Backstage-Raums, etc. |
Sponsoring | = finanzielle (oder auch tatkräftige) Unterstützung sozialer, kultureller, ökologischer, sportlicher oder wissenschaftlicher Einrichtungen bzw. Veranstaltungen durch eine Person oder ein Unternehmen mit dem Ziel, Image und Bekanntheitsgrad in der Öffentlichkeit zu steigern. |