Dieser Beruf wurde durch den Beruf Operationsassistent*in ersetzt.
Operationsgehilfen/Operationsgehilfinnen verrichten unter Anweisung und Aufsicht von Ärztinnen und Ärzten verschiedene Hilfsdienste vor, während und nach Operationen. Sie bereiten Patient*innen auf Operationen vor (rasieren, waschen), bringen sie zum Operationssaal und richten dort die notwendigen Geräte und medizinischen Instrumente her.
Operationsgehilfen/Operationsgehilfinnen arbeiten gemeinsam mit Ärzt*innen sowie mit dem Pflegepersonal. Der direkte Kontakt mit den Patient*innen erfordert viel Einfühlungsvermögen, da die Patient*innen vor einer Operation oft Angst haben und aufgeregt sind.
In jedem Beruf brauchst du spezielles fachliches Know-how, das in der Aus- und Weiterbildung vermittelt wird. In den beiden Menüpunkten Ausbildung und Weiterbildung findest du Informationen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für diesen Beruf.
Es gibt auch Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften, die in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören besonders:
Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere allgemeine Anforderungen, die in DIESEM Beruf häufig gestellt werden. Diese können natürlich je nach Betrieb, Institution oder Organisation sehr unterschiedlich sein.
DENK DARAN: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.
Hinweis: Die Begriffe werden in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet.
Die Operationssassistenz ersetzte die bisherige Ausbildung zur/zum Operationsgehilf*in gem. § 44 lit. e MTF-SHD-Gesetz. Die Operationsassistenz gehört zu den 8 Medizinischen Assistenz-Ausbildungen gemäß dem Medizinische-Assistenzberufe-Gesetz (BGBl In Nr.89/2012), siehe Nachfolgeberuf °Operationsassistent*in#.
Allgemeine Information für Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Sanitätshilfsdienst:
Die Ausbildung im Sanitätshilfsdienst erfolgt in Kursen, die jeweils nach Bedarf in Verbindung mit Krankenanstalten eingerichtet werden. Die Sanitätshilfsdienste (ausgenommen Heilbademeister*in und Heilmasseur*in) dürfen berufsmäßig bereits vor Absolvierung des Kurses ausgeübt werden. Die erfolgreiche Absolvierung des Kurses ist jedoch innerhalb von zwei Jahren nach Berufsantritt nachzuweisen. Bewerber*innen wird empfohlen, sich zunächst direkt mit den in Betracht kommenden Dienstgeber*innen (Krankenanstalt, Arzt/Ärztin, Kuranstalten etc.) in Verbindung zu setzen. Nähere Auskünfte über Termin und Ort der Kurse können beim jeweiligen Amt der Landesregierung eingeholt werden.
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.
Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.
Operationsgehilfen/Operationsgehilfinnen sind für den Transport der Patient*innen von der jeweiligen Station in den Operations- oder Behandlungsraum zuständig. Die Patient*innen werden aus hygienischen Gründen im sogenannten „Schleusebereich“ bereits auf einen fahrbaren OP-Tisch umgebettet und mit diesem in den OP-Bereich gebracht. Hierbei kommt der richtigen und schonenden Lagerung der Patient*innen eine große Bedeutung zu, da die Operationszeit unter Umständen mehrere Stunden betragen kann. Der moderne OP-Tisch und seine Lagerungsbehelfe sind hoch technisiert, wodurch die Patient*innen in beinahe jede erforderliche Lage gebracht werden können.
Operationsgehilf*innen unterstützen während eines operativen Eingriffes die operierenden Ärzt*innen bzw. das diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonal durch Hilfsdienste und Handreichungen. Sie bereiten die Patient*innen auf die Operation vor, waschen und rasieren sie gegebenenfalls an den betreffenden Körperstellen und führen sie in den Operationssaal. Nach Beendigung der Operation bringen sie die Patient*innen wieder zurück ins Krankenzimmer.
Im Operationssaal stellen sie die benötigten Operationsleuchten und die von den Ärzt*innen benötigten Apparate gebrauchsfertig bereit. Während der Operation sind sie für die laufende Nachjustierung (Einstellung) der Operationsleuchten und für die Bereitstellung der Behälter mit den keimfreien Instrumenten zuständig. Sie reinigen und desinfizieren die verwendeten Instrumente und Geräte und liefern Untersuchungsmaterial in die zuständigen Labors der bakteriologischen bzw. pathologischen Abteilung der Krankenanstalt.
Operationsgehilfen/Operationsgehilfinnen hantieren mit Krankenbetten und fahrbaren OP-Tischen, mit Leuchten und Monitoren. Sie bereiten OP-Besteck und Geräte vor und verwenden Desinfektionslösungen und -geräte. Weiters bedienen sie medizinische Computer, Videoanlagen, Laser und Anlagen der Endoskopie.
Operationsgehilfen/Operationsgehilfinnen arbeiten im Operationssaal gemeinsam mit den Ärzt*innen sowie mit dem Pflegepersonal (siehe Arzt / Ärztin, Diplomierte*r Gesundheits- und Krankenpfleger*in) zusammen und haben direkten Kontakt zu den Patient*innen.
Endoskop – Endoskopie | Das Endoskop ist ein mit einer Lichtquelle versehenes Instrument zur Untersuchung (Spiegelung) von Hohlorganen und Körperhöhlen, z. B. Darm, Magen, Bronchien. Die Endoskopie ist ein Verfahren, das eine direkte optische und farbige Untersuchung vom Körperinneren eines Menschen erlaubt. An der Spitze des schlauchartigen Endoskops sitzt die optische Ausstattung (Spiegelvorrichtung mit Lichtquelle). Das Licht wird über biegsame Glasfasern bis in die Spitze des Endoskops geleitet und beleuchtet das untersuchte Gewebe. Einige Endoskope können weit in das Innere des Körpers vorgeschoben werden. |
Intubation | medizinische Notfallmaßnahme: Einführen eines Beatmungsschlauches in die Luftröhre. |
Operationsmikroskop | Operationsmikroskope werden in der Mikrochirurgie eingesetzt. Sie vergrößern das Operationsfeld optisch in allen drei Dimensionen (Höhe, Breite, Tiefe) und leuchtet es ideal aus. Meist sind sich auch mit Geräten zur Foto- und Videoaufzeichnung angeschlossen. |